Sonntag, 28. September 2008

Mittwoch, 20. August 2008

Das Ende vom Lied...

So Australien naht sich dem Ende. Schmerzhaft aber wahr!
Gestern noch einmal kurz im Rowers gewesen, von der Faehre haette ich schon gerne Mark schreien koennen, weil ich den kleinen Mops schon vom Anleger gesehen hatte. Mich riessig drauf gefreut. Ich wollte schon alle Leute ausm Weg boxen und losrennen, aber ich als Diva musste meine Grazie behalten und schlenderte stattdessen seelenruhig an meinem geliebten Mosman Harbour entlang, bis ich in ein neu renoviertes Rowers hineinstapfte. Ich war echt begeistert. Unten alles neu, da wuerde sogar ich jetzt meine Hochzeit feiern :D. Als ich den Raum betrat, entdeckte ich auch schon Mark hinter der Theke. Eigentlich hatte ich eher mit David oder Ilse gerechnet, die anderen zwei Manager. Sofort rief ich durch den Raum: "Mark...MAAAAAAAAARRRRKKKK!". Die guten Stammkunden drehten sich zu mir um u ich dachte mir nur "OMG" u dann Marki, mein Stiefvater mit zarten 45 Jahren :D. Eine herzliche Umarmung und ich wurde schon mit News gefuettert und auch mit Paninis und Bier, so viel wie ich wollte. Konnte Lauren auch vom Haustelefon anrufen, wann sie nun arbeitet, damit ich mich nochmal von ihr verabschieden kann. Sie war ziemlich geplaettet am Telefon, aber man merkte ihr an, dass sie sich drauf freut und ich mich auch, aber dann kam die Schocknachricht. Ilse ist tot. Ja, die eine von den Managern, mit der ich ziemlich oft meine Arbeitsstunden verbracht hatte. Die so duenn war, dass sie warscheinlich vom naechstem Wind umgepustet werden wuerde. Sie wurde tot in ihrer Wohnung gefunden. Eine Art Heath Ledger Tod...keiner weiss mehr, aber aufjeden Fall ein grosser Schock fuer mich! Zumal ich den letzten Abend im Rowers mit ihr, Lauren und Laurens Freund bei ein paar Flaschen Wein verbracht hatte. Irgendwie nicht ganz glaubwuerdig und echt traurig, zumal ich noch nicht mal in Foto von ihr habe. Aber von den traurigen Nachrichten geht es weiter..ja wie auch bei Anksch, die Zeit Australiens endet nun auch bei mir. Zwar ca. 2 Monate spaeter, aber alles endet einmal. Verabschiedungen sind echt kacke muss ich sagen.. und es kommen noch einige auf mich zu und die schwerste, naemlich Sydney (Australien)..ich glaube ich werde im Flugzeug heulen wie ein Schlosshund und alle denken meine ganze Familie ist tot. Na ja mal schauen was die letzten Tage fuer mich noch bringen und dann ab in den Flieger nach Bangkok fuer viele viele Tage :) bevor es fuer 4hrs nach Dubai und dann nach Hause geht. Ich alleine in Bangkok, ein anderes Kapitel meines Lebens. Ich bin gespannt.. :)..
Noosa Heads - YHA Halse Lodge
Fraser Island

Samstag, 9. August 2008

Donnerstag, 7. August 2008

Mission Beach, Townsville - Magnetic Island, Airlie Beach - Whitsundays..

Nun rast alles an mir vorbei, aber damit habe ich auch kein Problem, denn langsam ist echt Zeit nach Hause zu fahren! :) Mir geht das alles langsam auf den Wecker, dieses ganze Backpackergehabe. Kommt mir langsam vor wie eine Ballermannatmosphere. Etwas uebertrieben, aber von sowas hab ich echt genug..
Mission Beach:
Hab dort im Treehouse gewohnt und war auch echt schoen. Direkt im Regenwald. Die Straende wie immer traumhaft..alles wie immer :).
Townsville:
Nichts zu machen. Total oede, zwar ganz niedlich, aber das wars auch.
Magnetic Island:
Die Faehre von Townsville hat ca. nur eine 15 Minuten gebraucht und dann war ich schon vor Ort. Das Base ist toll mit den A-Rahmen Huetten und man ist einfach direkt am Strand. Klares Wasser und passabel zum Schnorcheln.
Airlie Beach:
Hier geht definitiv die Party, aber nicht fuer mich. Ich entspanne nur noch..lese nen Buch und bin eher der oede Typ von Mensch im Moment :), aber mir ist das egal was andere denken, die mit mir im Zimmer sind und fragen..Kommst mit?! Und ich einfach nur sage, dass ich zu muede bin und kein Alkohol im Moment trinke.
Whitsunday-Segeltrip:
War auch schoen, aber nicht so schoen wie erhofft. Die meisten Inseln haben mich eher an den deutschen Forst erinnert. Whitehaven Beach..ja weiss, war schoen, aber nicht mein Favorit. Die Gruppe akzeptabel, aber weil ich eh schon mit allem abgeschlossen habe, nehme ich einfach nur noch alles mit. So hart wie es sich anhoert..also geniesse schon noch die Zeit, aber mache eher mein Ding. :)
Das wars fuer den Moment. Morgen geht es nach Hervey Bay. Um 5 Uhr nachtmittags los und um 6 Uhr morgens dann vor Ort..:(((..viel zu lange Fahrt!!

Dienstag, 29. Juli 2008

Cooktown

Die Fahrt dorthin ein totaler Albtraum! Natuerlich nicht befestigt, ueberall Schlagloecher und wie schnell unser lieber Fahrer gekonnt immer reingedonnert ist. Das werde ich nie vergessen! 3hrs in einer Achterbahn..Berg hoch, Berg runter, am Abhang entlang, Witze ueber Krokodile und schoenes Reinpreschen in die Schlagloecher. Jaaaa...
Cooktown an sich ist eigentlich tot, die Wanderwege echt schoen..der Grassy Hill Lookout auch super, bloss der Aufstieg.. ich alter Sportler, na ja..ich wieder geschwitzt wie nichts, aber ich habs geschafft. Waren den Tag sicherlich wieder so 10km! Hab mir zwischendurch ein Braeus'chen gegoennt, welches mich an Griechenland erinnert hat..gute alte Schweppes. Die Franziska in meinem Zimmer.. was ne Labernacht :D war echt lustig.
Mein Privatjet nach Cairns, super, aber leider kaum was gesehen, bzw. sass am falschen Fenster. Nun wieder hier in C.-Town und morgen ab nach Mission Beach..bald wieder in Side..jaaaaaaaaaaa SYDNEY, ich bin bald wieder bei dir mein Engel ;).
Cooktown

Cape Tribulation..GEEILL :)..

Genau mein Ding. Palmen, Sandstrand u ich..der kleine Guide. Der erste Tag war noch etwas bewoelkt und der Strand direkt vor dem Cape Trib Beach House auch nicht soo der Knaller. Am 2. ging es fuer mich zum Kulki Lookout und an den Myall Beach. "WOW!", kann ich dazu nur sagen. Mich gleich erstma in die Sonne geschmissen und Fotos en masse geschossen. So sah mein letzter Tag eigentlich auch aus.
Zwar lauerten ueberall Krokodile u Cassowaries, die mich fressen wollten, aber die Freude ueber den Strand und meinen Traum fuer 3 Tage zu haben, waren viel zu gross!
Cape Tribulation

Port Douglas - nur Regen

Es war schoen, aber nicht was ich mir vorgestellt hatte, denn es regnete nur oder es war nur bewoelkt. Am Abreisetag natuerlich 1a Wetter. Wie immer! D.h. ich habe ziemlich viel TV geguckt und viel gegessen. Ich fette Sau mal wieder. Ziemlich teure Haeuser ueberall und alles eher auf schicki-micki getrimmt, aber schoen ;)..wenn ich Geld habe, wuerde ich mir auch ein teures Haus auf dem Flagstaff-Hill kaufen.
Port Douglas

Kuranda - Zeitverschwendung!

Das war ein Erlebnis. Wurde morgens abgeholt zum Skyrail Terminal gebracht, in eine kleine Gondel verfrachtet. Man konnte zweimal aussteigen, ca. 10min rumgehen u dann war man schon in Kuranda. WOW! Das war das Geld nicht wert und das Hostel war die letzte Absteige, nur alte Leute. Auf den Fotos sieht das Zimmer nich fast suess aus, aber zum Glueck koennt ihr nicht ranzoomen und ich muss zugeben, ja das Zimmer war fast das Beste. Hans habe ich dort kennengelernt. Er ist ca. 70..nach dem Krieg hierher, einfach ueberall gearbeitet, Freundin in Oesterreich die nach dem Foto aussieht wie 40, aber lassen wir das. War spannend seine Geschichten zu hoeren, aber das war auch das beste von Kuranda und das ist echt arm! :D
Den naechsten Tag hab ich mich noch in ein kleines Restaurant gesetzt und angebranntes Raisin-Toast gegessen u eine Iced-Coffee, welcher eigentlich nur aus Wasser bestand mit einem Tropfen Kaffee und einer Vanille-Eiskugel, die sicherlich schon tausendmal aufgetaut sein muss, weil ueberall nur Wasserkristalle vorhanden waren.. also ein gelungener Abschluss.
Dann noch zarte 5 hrs am Bahnhof gewartet, die spannende Fahrt mit 2 betrunkenen Frauen erlebt, die natuerlich 'was fuer ein Glueck' auch noch mir gegenueber sassen. Es waren Mutter und Tochter, das dazu. Erstma nen schoenen Wein getrunken, den mir erstmal auf die Fuesse geschmissen, mich zugelabert, dass ihr Name ja so deutsch ist und es ja nur Sauer's in Deutschland gibt u ich mh alles klar ;).. das waren meine ziemlich doofen 2 Tage in Kuranda. Habe viel zu viel Geld fuer nichts dargelassen..
Kuranda - Skyrail & Scenic Railway

Tauchen am Great Barrier Reef ;)

Gleich um klarzustellen..ich glaube jeder erkennt, dass die ersten Fotos nicht meine sind.. die sind von einem professionellem Fotografen, aber ich glaube auch jeder Blinde kommt darauf. Man kann sehr gut den farblichen Unterschied sehen :D..meine sind dunkel-matschig u die vom Professionellem..WOW, aber ich meine..so kann man sich doch nur schlecht fuehlen. Ich wette der hat eine super Kamera gehabt u wir natuerlich nur die billigen Dinger vom Boot, aber na ja..macht euer eigenes Bild. Ausserdem muss ich sagen, dass man unter Wasser die Farbenfroehlichkeit des Reef's nicht ganz mitbekommt, entweder man muss schon naeher ran oder ja :D..fuer mich war es jedenfalls schwer irgendwie die Farben auf den Fotos dort unten wiederzuerkennen, aber warscheinlich verschluckt das Wasser die meiste Farbe. Die Fische sind bunt wie eh u je. :) Pink-Tuerkis-Mix-Fische u einfach alles was man sich vorstellen kann. War den Abend bevor unserem Ausflug fuer 3 Tage aufs Riff auch noch beim Reef Teach, wo sie uns mit Namen von allen moeglichen Fischen so zugestopft haben..ich konnte mir nur den Damselfish merken, aber irgendwie sehen ja ca. alle Fische gleich aus..so im Dreh :D. Aber es war aufjedenfall eine schoene Erfahrung davon abgesehen, dass alle Gruppenfotos unmoeglich aussehen u ich mich dort nich drauf sehen will, sodass ich keine reingesetzt habe ;)..auch noch von meiner kleinen Panikattacke in 18Metern tiefe, wo wir die Maske fluten mussten u ich aufkeinen Fall kontrollieren konnte nicht durch die Nase zu atmen, bin ich sagen wir etwas mehr ausgerastet, ich dachte ich sterbe. Hatte mal wieder meinen kleinen Panikblick auf, aber alles ok. Ich habe meinen Tauchschein gut bestanden, kann nach dem Kompass schwimmen, obwohl Katie u ich das erste Mal ohne unseren Tauchguide total aufgeschmissen waren :D..aber die anderen Male hatten wir uns einfach an andere gehaengt, was natuerlich vvviel einfacher ist..:)..auf unserem Nachttauchgang haben wir Haie gesehen, den Tag dadrauf sind wir auch gleich bei Sonnenaufgang ins kalte Nass gehuepft u ich bin fast in einen Hai reingeschwommen, weil ich den von der Seite nicht gesehen hatte :D aber nichts passiert, eine kleine Schildkroete gesehen, viele altertuemliche riessen Fische, die so aussehen, als wenn sie aus den Zeiten der Dinosaurier stammen (siehe Fotos) und auch kleine Nemos :)..suesse Dinger..aber war schoen. Wenn ich mal nach Aeqypten in den Urlaub fliege, werde ich sicherlich dort nocheinmal tauchen!
Pro Dive Cairns - Great Barrier Reef Tauchkurs

Sonntag, 20. Juli 2008

Cairns-Entdeckungstour mit Sarah

Cairns

Und schon begann meine Reise Richtung Cairns. Um 10 Uhr abends ging es mit Sarah zum Miniflughafen in Darwin. Mit meinem mega Essenspaket war ich super fuer die naechsten 9hrs ausgeruestet. Den Flug verschlafen, aber zur rechten Zeit noch die Augen aufgemacht. Bei der Landung hatte ich einen super Blick auf Port Douglas und auf ein Teil des Great Barrier Reef. Krampfhaft habe ich noch versucht 2 Fotos aus dem Flugzeug zu schiessen, aber so recht sind sie auch nichts geworden. Das Wetter ist viel besser als in Darwin. Hier weht mal zwischendurch eine Briese, aber es regnet auch ziemlich haeufig :(.. vllt aehnelt das Wetter ein bisschen dem Deutschen. :( Na ja nachmittags gleich mit Sarah verabredet um die Stadt etwas unsicher zu machen. Bis es abends auch schon frueh ins Bettchen ging. Man musste schliesslich frisch fuer den 1. Tag Tauchkurs sein :)..
Darwin - Goodbye 4ever Uno's
Darwin..Sarah & Ich auf den Mindil Beach Markets, Buecherei..

Adieu Darwin..Willkommen Cairns

Sarah und ich verschiedeten uns nun 12.7 von allen, die wir bis dahin ins Herz'chen geschlossen hatten. Ein etwas trauriger Abschied vom Uno's..von Alberto, Robyn, Paul, Michaela usw., aber ganz im Gegensatz zum Shennenigans (Ich habs leider immer noch nicht raus, wie man die Bar schreibt!). Ich war mehr als froh dieses Loch endlich verlassen zu koennen und besonders Penis alias Penny, die Verlobte von Ditcher (dem Oberboss, der leider das letzte Arsch ist) und eigentlich allen, die etwas hoeher gestellt sind. Die anderen die dort auch gearbeiteten haben, waren eigentlich alle ok..auszuhalten ;)..okay, ich habe mich dort auch mit ein paar gute verstanden, aber die meisten waren einfach die heissen schlanken Blonden, die eigentlich mehr als hohl in der Birne waren oder auch die Typen, die sich mehr als gut vorkamen..und immer grosse Sprueche geklopft haben u mit jedem Maedel vor der Bar geflirtet haben oder dann gab es noch die Sorte Maedel, die immer hinter der Bar getanzt haben. Ich gehoerte zu keinem der 3 Sorten. Ich war teilweise eher die Emotionslose, weil ich kein Bock hatte :D..ich hab aber manchmal versucht zu laecheln. Was soll man machen, wenn einem der Job stinkt, aber man das Geld braucht lol..aber Ende gut, alles gut!

Sonntag, 6. Juli 2008

Das Ende naht.. endlich! ;)

Die letzten Arbeitstage, die mir eigentlich unendlich vorkommen, brechen an. Gleich gehts wieder los. Meine Beine tun weh, war das letzte Mal auf den Maerkten und dann sitze ich schon im Flieger nach Cairns. Wie schoen.. zaehle schon die Millisekunden... :(..

Montag, 16. Juni 2008

Leben in Darwin mal wieder.. neues Hostel, Abschied von Anksch

Arbeiten, arbeiten u Abschied..

Wie Anksch schon so schoen mein Triplechin erwaehnt hat, so muss ich dir sagen, du hast am Bauch eines.. :)..war schon traurig, aber man sich sieht sich ja bald wieder und dein Anstecker befindet sich immer noch an meiner Tasche. Ich schaue jeden Tag mit Stolz drauf. War schon eine schoene Zeit mit vielen tollen Dingen.. unser Badman Begins Video-Abend oder auch nicht zu vergessen Neuseeland :)..ist schon etwas oede ohne Vati hier, weil keiner mehr nackt in meinem Bett auf mich wartet :D..
Arbeiten ist kacke, aber manchmal mag ich es.. manchmal hasse ich alles :D aber dann denke ich wieder.."Wie gut, du bist in Australien u bist scheisse drauf! Das geht doch nicht an!". Aber irgendwie geht das manchmal nicht.
Bin nun ins Froghollows umgezogen. Welch ein Hippie-Laden, aber kann irgendwie im Moment meine Gedanken nicht ordnen und auch nicht so recht sagen, ob ich es akzeptabel oder mehr als doof finde. Na ja.. :)..
Man lernt hier nebenbei so viele neue Leute kennen, aber irgendwie bin ich teilweise ziemlich abgestresst. Elena fliegt am Donnerstag wieder nach Holland, Alberto dreht betrunken voellig ab, Marco und seine Freundin sind wieder an Land, Nicky hat immer noch nichts von sich hoeren lassen und Susi hat mittlerweile eine 80-Stunden Woche (krank!). Die Schwedinnen in der Bar werden Non-Stop angemacht, ich lach sie immer aus..:D..aber die eine ist schon etwas dumm. Sie wollte ernsthaft Acetone in den Wassereimer zum putzen schuetten, weil sie nicht wusste was A. ist und auf der Suche nach Spueli war.
Die komische Deutsche von meiner Arbeit hat sich als doch ganz nett herausgestellt, aber erst als wir eine gemeinsame Einstellung fanden, kam mir der Gedanke auf, dass sie doch ganz okay sein koennte und ploetzlich zieh ich heute auch noch in ihr Zimmer ins Froghollows ein. 1. Ich wusste nicht, dass sie dort auch wohnt und 2. Ihr Zimmer ist um weiten nicht das einzigste in dem Hostel. Mal wieder kann ich sagen: "Die Welt ist klein!".
Habe immer noch grosse Probleme mit den vielen neuen Namen. Mir fehlen vllt 15 Namen von den Leuten von der Bar und 8 aus dem Restaurant. :D Na ja war ja nie die Leuchte.
Nun bricht schon wieder die 10 Dollar-Grenze an und ich sollte mich mal auf dem Heimweg begeben und meine Entspannmaske fuer de Augen auflegen xD etwas gutes muss man sich ja mal tun.

Dienstag, 3. Juni 2008

Darwin - Unterkuenfte (Youth Shack & YHA), (Arbeits-)Kleidung, Mindil

Arbeiten.. :(..

Also 60-70hrs pro Woche sind immer angesagt und musste auch schon zwei Verluste einstecken: Nicky und Felix. Nicky is nach Alice Springs runter um dort nen bissl zu arbeiten und Felix reist weiter..aber die Eule (aus dem Unos) taut langsam auf. Troy is immer noch da, aber leider auch meine deutsche Lieblingsfreundin. Ich werde einfach richtig aggressiv, wenn ich ihre Stimme schon hoere.. aber anderes Thema. Shennenigans geht langsam, man kennt sich mit dem Alk aus und die Shots gehen besser von der Hand. Heute habe ich einen Tag mal nach zwei Wochen durcharbeiten frei. :) Wow..ich hoffe die letzten 2 Wochen gehen schnell um, damit ich meine Tauchkurs machen kann. Hoffe der Nachttauchgang am Great Barrier Reef wird gut..waer schoen wenn ich net sterbe :D. Na ja nun merke ich, dass ich es schon 10 Dollar sind, die ich hier im Internetcafe lasse.. nun verabschiedet man sich :)..ach ja Ansch haut naechste Woche nach Cairns ab u ich bin alleine. Mal schauen was dann geht..

Donnerstag, 22. Mai 2008

Darwin
3-Tage-Tour Darwin nach Litchfield - u. Kakadu National Park

Darwin

Eigentlich hatte ich gar nicht vor in Darwin zu arbeiten, aber nun ist es wohl doch soweit.
Am Sonntag angekommen und am Montag gleich losgeschossen. Hatte 4 "trials", also Probearbeiten, aber bin nur zu den ersten beiden hingegangen.
Ich arbeite nun im Uni (italienisches Restaurant) und in der Bar "Shennenigans". Beide liegen genau neben meinem Hostel (Youth Shag), links und rechts davon. Also brauche ich nur aus dem Hostel stapfen und schon bin ich in 10 Sekunden auf der Arbeit, aber ich merke, dass das hinter der Bar stehen doch nicht so toll ist wie gedacht. Ich fuehle mich teilweise echt wie der mega Trottel, denn hab ich 0 Ahnung von Shots, Bier oder allem :D.. ich stelle tausend dumme Frage u die auch nicht nur einmal. Da ich auch schon fast das Gehoer von meinem Vater erlangt habe, verstehe ich die Leute umso schlechter, als alle anderen. Ausserdem ist es mein 1. Job hinter der Bar und wenn ich schon die ganzen Sorten von Alkohol nicht kenne, dann ist es umso schwieriger fuer mich zu verstehen welches Bier die Gaeste nun haben wollen. Also ziemlich stressvoll. Wenn ich einem betrunkenem etwas ausschenke, kann ich eine Strafe von 2000 Dollar bekommen. Wusste ich zwar auch vorher, aber wie weiss man nun, dass der Typ oder das Maedel vor einem genug hatte. Manche zeigen es einfach nicht! Meine Probearbeit fuer das "Shenni" hatte ich am Dienstag. Ich war doch noch recht entspannt, bis so einige Probleme mit Wein und Sekt in mir aufkamen. Woher soll ich wissen was Sauvignon Blanc ist oder auch Pink/ Yellow Sekt oder auch Champagner..zu viele Informationen auf einmal und von den Namen der tausend Angestellten darf ich gar nicht reden, denn da steige ich erst recht nicht durch. Am ersten Tag habe ich erstmal zwei Glaeser zerschmettert, die auch leider schmerzlicherweise in meinem Schuh broeselten. :( Habe zwei Glaeser Wein falsch ausgeschenkt, aber wenn man sich nachts um 3 Uhr zusammensetzt, muessen alle sagen welchen "Schaden" sie diesen Abend begangen haben. Da bin ich wohl doch nicht die einzigste. Zum Glueck, aber sonst ist der Job hinter der Bar echt kein Traumjob, wenn ich um 8 Uhr abends anfange und erst um 4 im Bett bin. Naechsten Morgen um 7 wieder hoch und dann ins Uno's. Heute und morgen bin ich davon verschont worden, aber dafuer geht es heute abend wieder in die Bar und der Trottel Ina ist wieder am Start. Na ja..jedenfalls stimmt das Geld u ich kann sparen, aber 7 Wochen.. puh.. das wird was!!
Von Darwin habe ich bis jetzt noch nicht so viel gesehen, aber der Sunset Mark am Mindil Beach ist echt toll. Tausend verschiedene Varianten von Essen aus allen Laendern, Milchshakes, die einfach ein Traum sind! (Kokusnuss..unglaublich!!) und dann die vielen Klamotten, Taschen, Sarongs, Ketten, Ohrringe, Drogen (aber alles auf pflanzlicher Basis, was hier auch erlaubt ist :D) ...einfach alles. Den Markt gibt es Donnerstags und Sonntags, aber am Do ist er immer viel besser u auch groesser. Bevor es hier wieder weggeht, muss ich umbedingt nochmal gross dort einkaufen. Werde wohl wieder was nach Hause schicken muessen..ich denke es werden sich wieder einige Dinge ansammeln.
Die Jobs sind nicht so super wie gedacht, aber ich wurde einfach in Sydney zu sehr verwoehnt von Kristy, Mark usw. ...obwohl ich es nicht gedacht haette, als ich dort gearbeitet hatte. Hier bekommste du kein gratis Essen, musst aber die Haelfte bezahlen, was auch noch ok ist. Werde aber erst am Ende meiner Zeit dort mal Essen. Sieht aber tausend mal leckerer aus als im Rowers :D.
Aber der Vorteil von dem ganzen ist, dass ich nur 2min zum Coles gehen muss und Internet gibt es gleich im Hostel und wir haben auch einen Pool..auch eine schoene Liegewiese auf dem Dach, obwohl ich mich bei der Sonne hier nicht umbedingt dort oben brutzeln lassen wuerde. Der Sonnenbrand wuerde sonst anklingeln. :)

3 Tage im Litchfield - u. Kakadu National Park

Ich muss sagen, dass ich mir von dem Kakadu National Park mehr erwartet hatte. Vielleicht lag es auch einfach an unserem Tour-Guide, der sich lieber irgendwo in den Schatten setzte, als mit uns den Berg zu den Wasserfaellen hinaufzugehen. Vielleicht war er auch einfach nur zu fett um sich zu bewegen. Jedenfalls war er total langweilig, hat jedem gesagt was er machen muss, damit er ja keine Box mit Essen in die Kueche traegt. Er verkuemelte sich auch gerne der oefteren oder erzaehlte Eve, dass er kein Bock auf unsere Gruppe hat. Was fuer ein super Tour-Guide!!
Ich bin froh, dass die 3-Tage zu Ende sind.. ok, soo schlimm war es nun auch nicht, aber das Geld jedenfalls nicht wert! Das Essen war schlecht, wenig Gemuese..Mittag Hotdogs, Abend Fleisch und Kartoffeln aus der Dose. Wie schoen!
Des weiteren hat uns auch ein nackter Mann 4 Tage lang verfolgt, bzw. ist an jeder Wasserstelle wieder aufgetaucht wo wir auch waren. Ein Ranger hatte ihn drauf angesprochen und auch sogar ein hilfbereiter Mann, der seinen Kindern das nicht antun wollte!
Mein Highlight war jedenfalls der grosse Wasserfall, wo wir auf dem Berg im Wasser entspannen konnten und eine super Aussicht auf den Kakadu hatten.
Eve, Anksch u ich seilten uns einen Nachmittag an den Camping-Pool ab und entspannten dort lieber 4hrs als sich irgendwo abzuhetzen und einen Sonnenuntergang zu sehen, der im Nachhinein auch nicht so toll war, wie er ihn beschrieben hatte.
Zum Glueck hatten wir uns :) die Gruppe war ok, aber definitiv nicht so cool wie die von Adelaide nach Alice und von Alice nach Darwin!

Sonntag, 18. Mai 2008

3-Tage-Tour Alice Springs nach Darwin

Outback-Tour - 3 Tage

Die Tour war mit die Beste, obwohl ich ja eigentlich nicht so sehr auf so ein Gruppengewusel stehe.. :)..
Am ersten Tag ging es mit unserem Bus zu den Olgas - Kata Tjuta und leisteten erstmal einen schoenen 5km Walk in der knallen Hitze, aber abends wurde es zumindest immer schoen kuehl und wir konnten draussen in "Swags" schlafen.
Der naechste Tag bestand mal wieder aus Wandern, aber diesmal ging es zum Uluru.. Sonnenaufgang & Untergang war drin und auch der 9km Walk um den Uluru rum. Emma, unser Tour-Guide, war ne Suesse :).. die beste von allen!! Danach ging es noch ins Informationscenter um den vielen Fliegen zu entkommen! Ich hasse Fliegen..besonders wenn man mal wieder schwitzt wie ein Ekel..
Das Essen war hervorragend! Es gab viel Gemuese, aber das abendliche Essen hat mir nicht so gut getan.. mal wieder etwas zugelegt. :) Aber ab heute starte ich meine Diaet..
Den letzten verbrachten wir im Kings Canyon.. :) war auch ganz schoen, aber mal wieder ein langer Wanderweg fuer uns.
War eine schoene Zeit, aber ich wuerde nicht noch einmal durchs Outback :D..ach ja und Mel Gibson war in der Zeit auch in einem ziemlich teurem Edel-Camp bzw das Teuerste dort und keiner hatte Zugang :(..schade..
Kings Canyon
Uluru

Freitag, 9. Mai 2008

Adelaide - Alice Springs (eine Nacht in Cooper Pedy)

Adelaide - Alice Springs - McDonald Rangers

Habe noch kaum Zeit, aber die 2-taegige Fahrt von Adelaide nach Alice Springs war echt ein Spass. Wir haben viele nette und auch verrueckte Leute (der Franzose) kennengelernt. Dazu kam noch eine Nacht in Cooper Pedy, wo alle meinten, dass es echt gruselig sein soll und die Menschen echt komisch sind, weil sie ja schliesslich in Hoehlen wohnen. Natuerlich Inzest darf nicht fehlen.. als ich in Adelaide einen gefragt hatte, ob er Cooper Pedy mag, kam nur zurueck "Keiner mag Cooper Pedy!". Aber das schreckte mich nicht besonders ab :).. frueh morgens ging es los und dann waren wir auch um ca. 18 Uhr vor Ort. Hatten eine kleine Minentour mit Opal-bestaunen am Schluss und dann ging es zum Pizza-Naschen (war ja schliesslich all in) in ein kleines Restaurant, wo sich schon viele Gruppen eingetroffen hatten. Die Pizzen wurde auf riessen Paletten serviert und jeder konnte sich ein Stueck'chen nach dem anderen runterpicken, bevor es in eine kleine Bar ging. Alles eher ruhig. Dort lernten wir auch die gute Eve (Amerikanerin, ca. 30..sieht aber aus wie 22!!, Lehrerin, reist um die ganze Welt um in allen Laendern der Welt Sprachen zu "teachen", war z.B. schon in Japan, Koreo usw., ist einfach ein fetziges Eisen :D..). Ab ging es kurze Zeit spaeter in unsere Hoehlen, wo es konstant 23 Grad sind. Alle anderen Gruppen mussten schon um 5 aufstehen, aber wir hatten den spaeteren Start um 6 Uhr morgen erwischt..was fuer ein Glueck!! Ab ging es mit Muesli im Magen Richtung Alice Springs. Lunch gab es mal wieder auf irgendeiner Raststaette im Outback (Wraps, Toast mit Kaese/Wurst und viiiieeeelll Gemuese! mit BBQ Sauce). Nach ein paar Zwischenstops z.B. an den Salzwasserseen (war alles ausgetrocknet, ist es meistens eh!) und auch an dem Dingozaun, der die armen Schaef'chen von den boesen Hunden schuetzt. Es war also ein paar Dinge zu sehen, bevor wir in unseren Hosteln abgesetzt wurden. Wir sind im Haven, das neueste Hostel in Alice Springs. Mark, unser Busfahrer, bot uns an fuer 25 Dollar eine Privattour am naechsten Tag zu den McDonald Rangers zu machen, wenn sich genug Leute finden (d.h. 5!). Abends ging es ins Anni's Place und es gab fuer 5 Dollar Essen. Man konnte zwischen verschiedenen Sachen waehlen. Die meisten entschieden sich fuer Kaengeru-Curry, aber ich persoenlich wurde es nicht von normalem Beef unterscheiden koennen, aber es soll ja angeblich nur 3% Fett oder so enthalten. Oder war es weniger?! :D Egal! Abends war es noch ganz lustig. Anksch und ich teilten uns ein Snake Bite und ab ging die Party..wir hatten noch eine nette Unterhaltung mit unseren anderen Fahrtteilnehmern/nehmerinnen bevor es auch wieder ins Hostel ging. Ein schoener Abend! Den naechsten Tag ging es ab zu den Rangers.. entspannend und ruhig und danke an Mark. Nun bricht unsere vorletzt letzte Nacht hier an und morgen faengt unsere 9-Tage-Tour bis nach Darwin an, aber vorraussichtlich werden wir hier noch eine Nacht von Montag auf Dienstag schlafen. Ich freue mich jedenfalls schon darauf unter einen super Sternenhimmel einzuschlafen. Zum Glueck habe ich einen guten Schlafsack, in dem man auch 5 Grad nachts aushalten kann... :)..

Dienstag, 6. Mai 2008

Kein Kommentar...

...zu meinem Rennpferd-Reitvideo auf Anksch-Homepage..
Strathalbyn, Uschi Farm, Victor Harbour, Pferderennen & Adelaide

Restliche Camper-Tour & Adelaide mit Uschi auf der Farm

Meinen Geburtstag verbrachten wir auf dem Campingplatz. Wir hatten den ganzen Tag in der Stadt und ich zeigte Anksch die vielen niedlichen Cafés, die ich am Tag zuvor alleine entdeckt hatte. Wir machten noch einen kurzen Stop im Liqour-Shop und ich deckte mich fuer den Abend ein. Leider hatte unser Zug etwas Verspaetung, sodass ich schon 3 Dosen UDL trank und das neu von mir entdeckte Malibu Tropic. Etwas angeduedelt sass ich nun mit Anksch im Untergrund, bis endlich der Zug kam. Noch einen kurzen Abstecher im Coles und Anksch kaufte mir eine kleine Geburtstagstorte im Sonderangebot . Auf Coles Angebote kann man immer zaehlen! Leider hatte die Kueche schon geschlossen und wir kochten unsere gute Nudel-Bolognese auf unserem Gaskocher. Nach dem Essen konnte ich mich kein Stueck mehr bewegen und wir beide lagen schon fast schlafend im Camper. Anksch sprang auf und manoevrierte sich zur Fordertuer um mein Geschenk zu verpacken. Ich wusste aber schon was es war ;)…ich alter TKKG-Fuchs. Um Punkt zwoelf oeffnete sich die Tuer und ein paar Wunderkerzen auf dem Kuchen und ein kleiner Beutel winkten mit entgegen. Nicht zu vergessen der Osterhase, den sie eigentlich vergessen hatte Ali im Wake Up zu geben.  Ich erhielt eine Yade-Kette aus Neuseeland. Nochmal danke an die Schenkerin :-*! Kurz darauf ging es aber auch schon ins Bettchen um etwas spaeter am naechsten Tag aufzustehen. Wir mussten ja fit fuer DIE Party sein. Dank des LonelyPlanet wussten wir auch schon gleich wo unsere Reise hingehen sollte.
Die Nacht war kurz und ich steuerte schon frueher als gedacht die Duschen an und wir machten uns nochmals auf den Weg zum Einkaufszentrum um fuer Anksch und mich etwas zu trinken fuer den Abend zu kaufen. Ich musste ja schliesslich wieder aufstocken!  Mein Tag brachte mir eine kleine Gluecksstraehne und ich ergatterte zwei teure Lipgloss je fuer 75 Cent. Nun huschten wir wieder auf den Campingplatz zurueck bevor wir uns etwas huebsch machten. Unser Alkohol wartete schon auf uns. Mal wieder ging es etwas spaeter los als geplant und ab in den Bus. Ein paar Spaesschen gemacht und schon befanden wir uns in Melbourne City. Ich hatte mir auf einen kleinen Plan geschrieben wo sich unsere „Disko“ des Abends befand. Kurz noch ein Anruf bei meinem zweitem Vater Pia und ab ging es mit Partylaune in Richtung Party. Ueberall waren mal wieder aufgetakelte Maedels mit Miniroecken, karierten Hemden, kurzen Kleidchen, aufgewuschelten Haaren und viiieeel Schminke im Gesicht. In Deutschland wuerde nie jemand soo zu einer Party gehen! Etwas komisch war mir schon zumute, ob wir denn dort ueberhaupt reinkommen sollten, denn im L.P. wurde schon angegebn, dass dort aussortiert wird. Die Gegend sah etwas heruntergekommen aus, aber irgendwie hatte es auch ihren Charme, halt Party mit Australiern! :D Die Leutchen vor uns wurden mit dem Satz „Heute ist eine Privatparty!“ abgewiesen. Wir mussten „nur“ 15 Dollar bezahlen und die Party wartete auf uns. Es ging ein paar Stockwerke hoch. Die Waende vollgeschmiert und etwas duester, bevor wir uns durch mehrere Tunnelgaenge zur Bar kaempften. Wir kamen an vielen aelteren Sofas vorbei und wie immer waren mal wieder nur gutaussehende und schlanke um uns herum. Die Typen waren alle geschniegelt und auch wie beim anderen Geschlecht nur die Besten vorhanden. Fuer mich war das alles mal wieder zu viel Schoenheit und zu viel Eindruecke auf einmal. Alle sahen anders als in Deutschland aus (fetziger?), aber ziemlich gut. Die Musik liess zu wuenschen uebrig, zwar spielten sie Housemusik und so nen Krams, aber da muessen sie mal nach Deutschland kommen.  Anksch bestellte sich was zu trinken, aber irgendwann ging es ihr nicht so gut und wir gingen nach draussen. Auf dem Maedelsklo standen auch ueberall Typen herum. Mit meinem verwirrten Blick war wohl allen klar, dass ich nicht von hier bin und erklaerten mir, dass man das hier nicht so sieht und jeder Mann ja auch etwas schwul ist. Soso! Anksch hatte nach kurzer Zeit kein Interesse mehr an der Party und wir machten uns auf dem Weg zu einer anderen Party, aber hatten bis jetzt noch nicht so die Idee wo denn DIE Party sein sollte. Wir machten uns einfach auf dem Weg zum Federation Square und begaben uns unter etwas aeltere Leute. Ploetzlich sah ich Martin aus Sydney, den wir ganz am Anfang unserer Reise in der Scubar kennenlernten, der uns zwar auch des oefteren zu seiner Hausparty einlud, aber wir konnten leider nie bzw. ich, weil ich schliesslich immer am Wochenende arbeiten musste. Wie sich herausstellte besuchte er seine Freundin in Melbourne und mir kam mal wieder der Satz in den Kopf „Die Welt ist klein!“ . Kurz darauf verabschiedeten wir uns von ihm und sassen den Rest des Abends nur noch herum. Anksch hatte irgendwie ihre Laune verloren und wir machten uns auf dem Weg zur Bahn. Es war 4 Uhr nachts, aber wie wir kurze Zeit spaeter mitbekamen: Der erste Zug fuhr erst um 6:40 Uhr. Ich dachte ich hoere nicht richtig! Die Busse fuhren noch spaeter, sodass wir keine andere Chance hatten als in der Kaelte zu warten…Ein Taxi haette uns 40 Dollar gekostet und das war mir das Geld echt nicht wert. Im FlindersBahnhof setzten wir uns an einen Tisch. Ueberall waren Partygaenger, die schliefen und auf den ersten Zug/Bus warteten. Ich legte mich schlafen, bis mich nach einer Stunde ein Betrunkener aufweckte und fragte ob es mir gut gehe. Leicht aggressiv legte ich mich wieder hin und uebergab Anksch die Aufgabe des Abwimmelns. Sie erzaehlte mal wieder irgendeinen Mist, aber er glaubte ihr. Ich musste mir das Lachen wie immer verkneifen, aber schlummerte noch fuer eine kurze Zeit weiter bis wir uns einen anderen Platz suchten. Die Maedels in Minirock taten mir echt leid, aber manche huschten aufs Klo um sich unter den Haendetrockner zu stellen. Gute Idee! Neben uns befanden sich 3 Typen, die ca. nach 16 aussahen. Ein Maedchen und ihr Freund begaben sich noch dazu und wie es in Australien ueblich ist, wurde sich unterhalten ..nicht so wie in Deutschland. Aber die beiden waren erst 14 und ich kam mir echt etwas alt vor, mit 20.  Aber auch besser, weil ich haette mit 14 kein Bock auf Disko gehabt. Zu dieser Zeit gab es noch die Maedchen oder die Bravo oder irgendwelche Kassetten und ich sah auch aus wie ein fettes Kind, aber besser so, also mit so jungen Jahren nachts um 5 im Bahnhof rumzulungern und auf cool zu machen, weil sie in alle Diskos reinkommen. Die restlichen Stunden sollten nicht enden und wir beide frierten uns echt den „Arsch“ ab, bis dann endlich der Zug kam und ich nur noch apartisch einstieg und die 2km zum Campingplatz zuruecklegte. Anksch stratze schon einmal vor um das Bettchen zu machen.
Am Sonntag wachten wir erst irgendwann nachmittags auf, bevor ich noch mal in die Stadt fuhr um meine Studienbewerbungen zu vervollständigen. Wir freuten uns schon riessig auf Grey’s Anatomy, aber wie wir feststellen mussten war Australien eine Folge zurueck, sodass wir die letzte Folge, die wir schon aus Neuseeland kannten, sahen. Noch etwas angeschlagen von der Nacht ging es wieder ins Bettchen, sodass unserer Fahrt Richtung Uschi nichts mehr entgegenstehen konnte.
Von Melbourne aus ging es zuerst noch zum grossen Einkaufszentrum mit unserem geliebtem Aldi. Wir wollten noch mal kurz einkaufen und ich mein Paket zur Post bringen, damit ich nicht mehr so viel tragen muss.  Obwohl ich dazu sagen muss, dass ich immer noch mit 2 Extra-Taschen und meinem Backpack rumrenne. Dank an den guten Verkäufer in Hannover! Anksch erwischte mal wieder einen schlechten Tag, denn ihre Bankkarte funktionierte nicht mehr und wir mussten nun vom meiner Mastercard leben…ohne Bargeld, aber heutzutage kann man bei Tankstellen oder Campingplaetzen zum Glueck damit bezahlen. Etwas missmutig stiegen wir wieder in unseren rostenden Camper, der bei jedem Huckel etwas Rost abgab und den wir beim Kochen in unserer Spuele und unserer Ablage wieder finden konnten, aber mit was man sich nicht alles abgeben kann .
Von dort aus ging es Richtung Great Ocean Road. Wir fuhren an Geelong vorbei und machten noch einen kurzen Stop an dem Strand, wo die Surfweltmeisterschaften nach Anksch stattfanden oder stattfinden, bevor wir uns schon auf der Great Ocean Road befanden, die uns den Tag aber nur bis nach Lorne brachte. Dort parkten wir unseren Camper auf einem öffentlichem Parkplatz wo wie ueberall in Australien das Schlafen über Nacht nicht erlaubt ist. Wir hatten aber kein Schild entdeckt, sodass wir uns nur kurz was zu essen machten und viele Kakadu’s und Papageien beobachten und mal wieder schlafen gingen, bis mich Anksch irgendwann aufweckte. „Wach auf man!“..ich befand mich eigentlich noch im Schlaf und sie sagte, dass angeblich die Polizei vor unserem Auto angehalten hat und sich unsere Nummer aufgeschrieben hat, weil wir hier nicht parken duerfen. Ich bekam nur „Laber nicht raus und meinte, dass die doch sicherlich geklopft haetten..oder spaeter wiederkommen, um zu schauen ob wir immer noch dort waeren (Es war erst 9 Uhr abends!). Sie war mal wieder total in Panik und rastete bei dem Gedanken 100 Dollar Strafe zu zahlen total aus. Ich blieb hinten ruhig liegen und Anksch stieg mit Aggressionen vorne ins Auto ein, um uns Umzuparken. Das Umparken dauerte leider ne halbe Stunde und keine Ahnung wo sie mitten in der Nacht alles langfuhr. Ich merkte nur, dass es immer holpriger wurde und wir uns wohl irgendwo im nirgendwo befinden mussten, dann rutschte ich mit dem Kopf nach unten und wir fuhren irgendeinen Berg hoch..links rechts links rechts..umdrehen.. aber irgendwann befanden wir uns auf einem Lookout-Punkt. Sie beruhigte sich etwas, bevor die Frage ob wir hier abstuerzen koennten in ihr aufkam. Ich machte mich diesmal auch verrueckt, obwohl es eigentlich keine Moeglichkeit des Abstuerzen gab, denn unser Camper war ca. 5m vom Abhang entfernt. Wer sollte schon mitten in der Nacht unseren Camper umstossen, sodass er herunterpoltert?! Dann ging es endlich schlafen.
Morgens hatten wir einen super Blick auf die Great Ocean Road und ab ging es am Strand essen. Ich war an dem Tag der Fahrer und meine Aufgabe war es uns heile ueber die Ocean Road zu bringen, weil wir des oefteren gehoert hatten, dass sie ja sooo gefaehrlich sein sollte. Die Strassen waren gut befahrbar und wenn man die Richtgeschwindigkeiten einhielt, war alles im Lot! Alle 15 min machte ich einen Stop um ein Foto zu schiessen. Zu unserer Verwunderung war die G.O.R. schon nach 30km zu Ende und wir fuhren ins Inland. Ich war ziemlich enttaeuscht. Die Strecke war zwar schoen, aber ob ich sie als schoenste Strasse ansehen sollte…ich weiss es nicht! Nach der Inlandsfahrt kamen wir zu den 12 Aposteln. Anksch schlummerte etwas und war ziemlich verwundert, dass wir schon so weit gekommen waren mit unserem 80km/h-Auto. Wir parkten unser Zebra direkt neben den anderen zwei Wicked-Campern. Durch eine Strassenunterfuehrung kamen wir an tausenden Chinesen vorbei mit ihren ka teueren Kameras vorbei, bis wir SIE sahen. Umgehauen haben die „Felsen“ mich nicht, aber sie sind einfach ein MUSS, wenn man die Great Ocean Road abfaehrt. Wir verbrachten dort eine ¾ Stunde bevor es uns weiterzog. Langsam daemmerte es und wir fuhren mittlerweile auch schon seit vielen Stunden wieder auf dem normalem Princess Hwy, der uns schon seit Sydney begleitete. Im Dunkeln suchten wir einen Campingplatz. Der 1. hatte eigentlich wie angegeben noch geoeffnet, aber keiner sass an der Rezeption, also weiter, bis wir einen in der Naehe von Portland fanden. Unser Tagesziel war erreicht und der naechste Tag sollte unser letzter in unserem Camper sein.
Anksch war an der Reihe sich hinters Lenkrad zu schwingen und nach einer schoenen warmen Dusche machte ich es mir gemuetlich. Wir mussten mal wieder oefters nach dem Weg fragen, aber schafften es uns Richtung Adelaide zu machen, aber auf der Kuestenstrasse. Eigentlich haetten wir auch den Inlandweg nehmen koennen, weil es nicht wie wir dachten am Wasser entlangging. Es gab nur hin und wieder ein paar Abzweigungen zu Orten, die am Wasser lagen, aber davon hatten wir herzlich wenig!  Wir machten aber trotzdem einen kleinen Abstecher in ein kleines Doerf’chen am Meer. Von dort aus ging es dann weiter Richtung Adelaide. Wir fuhren an vielen toten Kaengerus vorbei, die sicherlich von grossen Trucks ueberfahren wurden. Die Strassen waren leer und wir hatten etwas Panik einen Unfall zu haben, denn wer wuerde uns hier finden?! Keiner! In der Daemmerung kamen wir an vielen Seen vorbei, bis es dann an Mt Barker in die Stadt reinging. Nachts suchten wir die Strasse, wo wir unseren Camper abgeben mussten und fanden ihn doch nach einiger Zeit und stellten uns neben die vielen anderen Camper auf den Hof. Abends kam noch ein Mann aus dem Nachbarhaus und begruesste sie und fragte ob sie trinkt oder raucht. Beides verneint und er machte sich wieder auf den Weg zurueck. Ich dachte es sei die Polizei gewesen, aber ka was der wollte.
Am naechsten Tag erblickte ich um unser Auto ueberall Bauarbeiter, denn das Nachbarhaus war noch nicht fertiggestellt. Wir machten uns langsam daran unsere Sachen zu packen, aber leider gab es hier keine Dusche und noch nicht mal ein Waschbecken auf dem Klo von Wicked, sodass wir ziemlich eklig in die Stadt gingen um ein Internetcafe zu suchen und auf Uschi’s Anruf zu warten. Zuvor machten wir noch einen kleinen Abstecher in einen Billigladen, der uns um 15 Dollar aermer machten, denn wir kauften uns Billigschminke en masse , aber irgendwann muss man mal zugreifen! Um 15 Uhr hoerte ich mein Handy klingeln und Uschi teilte uns mit, dass sie in ner Stunde da sein wuerde. Also noch etwas im Internet surfen und dann schnell Bluemchen fuer sie suchen. Als wir uns gerade auf der Suche eines Blumenladens befanden, bekam ich einen Anruf von ihr. Sie sei schon in der Stadt und fragt wo wir sind! PANIK.. schnell ging es in den naechsten Blumenladen und keine 5min spaeter stand uns eine frische und sehr schlanke Uschi strahlend entgegen. Eine kurze Umarmung und ab ging es durch die Einkaufsstrasse in Adelaide, welche aber um ein vieles kompakter als die in Sydney war. Sie zeigte uns noch kurz das Unigelaende und wir stiegen in ihr etwas aelteres Auto, welches aber wie ein Neuwagen laeuft. Ich bin beeindruckt ! An Mt. Barker vorbei ging es Richtung Strathalbyn, ein 6km entfernter Ort von der Farm. Die Gegend veraenderte sich rasch in eine trockene braune Wueste, denn dort faellt nicht so viel Regen wie an der Kuestenregion, denn die Berge fangen all den Regen auf. Die Fahrt genoss ich und freute mich schon auf die Farm. Sie erzaehlte von einem Hund, namens Max und vielen Pferden und ihrer Arbeit. Irgendwann bogen wir rechts in einen Schotterweg ab, der uns an den Weiden von Greg vorbeifuehrte, bevor wir durch ein Tor ankamen. Sofort sahen wir Greg, der auch kurze Zeit spaeter uns begrueste und Uschi zeigte uns ihr Zimmer, wo wir schlafen konnten. Ein kleiner suesser Raum mit Doppelbett.  Daraufhin ging es ueber den Hof und wir konnten bis Sonntag erstmal entspannen. Jeden Morgen geht es fuer beide frueh raus und 4 andere Maedels kommen, um beim Einreiten, Fuettern usw. der Rennpferde zu helfen. Um 10 gibt es eine Kaffeepause und um 12 ein kleines Mittagessen .. bevor es fuer sie dann in die entspanntere Phase des Tages geht. Ausserdem brutzelten wir jeden Abend etwas leckeres (mit unserer Hilfe !), welches ich ziemlich genoss. Aber ich merkte nach einiger Zeit, dass ich etwas an Gewicht zunahm.. welches ich hoffe bald wieder verschwindet . Hehe Mein Horroerlebnis war der Pferderitt! Ich befand mich gerade im Bett’chen, aber Anksch ueberredete mich zum Reiten. Am Anfang hielt ich mich noch gut im Sattel bis das gute Pferd immer schneller wurde. Ich konzentrierte mich nur darauf nicht herunterzufallen und hatte einfach keine Kraft die Zuegel zu ziehen, bis es immer schneller wurde und ich in Panik gerat. Ich fing an etwas zu kreischen und Uschi meinte, dass ich ruhig bleiben solle, aber ich konnte es in dem Moment einfach nicht. Anksch filmte munter die ganze Sache, bis sie aber stoppte, weil sie auch Angst hatte, dass ich runterfallen koennte und sie meinen Tod gefilmt haette. Mein Adrenalinspiegel war ziemlich hoch nach dem Ritt und ich hab erstmal wieder genug von Pferden fuer ein paar Jahre :D. Ich war ja noch nie der grosse Pferdefan. Fuer Anksch war es hier eher ein kleines Paradies. Ich entspannte lieber mit meinem Buch aus der Buecherei im Bett oder schrieb meinen Motivationsbrief fuer meinen einen Studiengang auf Englisch. Nochmal ein grosses Danke an Uschi & Greg fuer ihre Hilfe ! Wir erlebten zwei Pferderennen (eines am Mittwoch, das andere am Samstag). Ich fand es ziemlich gut, was ich nicht gedacht haette bei meiner Begeisterung fuer den Reitsport. Anksch und ich setzten unser Geld auf zwei von Greg’s Pferde. Mein Pferd (Scary Smokovec) gewann leider nicht, aber mein 1 Dollar war fuer mich nun auch kein allzu grosser Verlust . Anksch hatte dagegen aber 5 gewettet. Sie verlor aber auch, denn sie hatte nur auf WIN getippt, also musste ihr Pferd erster werden…leider wurde sie nur Zweite, aber immerhin..! Das Rennen in Adelaide war ein ganz anderes Kaliber. Die Pferde waren poliert und alle liefen in Anzuegen herum. Weil es kein groesseres Rennen an diesem Wochenende war, liefen keine Frauen mit Roeck’chen und Federhuet’chen auf dem Kopf rum. Schade!  Teilweise machten mich die Maenner in ihren Anzuegen etwas aggressiv, weil sie einfach alle so stolz auf ihr Tier waren, aber irgendwie doch keine Ahnung hatten und nur gesehen werden wollten. Fuer unser Pferd war es das erste Rennen, aber leider verpasste es den Start und wir wurden letzter. Greg war etwas niedergeschlagen, weil natuerlich Energie in das Training des Pferdes gesetzt wurde.
Wir sahen Jokey’s von Pferden fliegen und hoerten Gruselgeschichten von Todesfaellen, aber alles in allem fand ich die Pferderennen echt schoen und vllt werde ich in Deutschland auch mal ein Rennen in Hannover oder so besuchen. 
Die Zeit bei Uschi war jedenfalls eine entspannte Zeit: Wir arbeiteten vormittags etwas am Haus oder am Hof/den Autos/Pferdewaegen (Tueren Streichen, Fenster putzen, Greg’s neues Auto putzen, den Pferdewagen, Pfeiler streichen usw.), nachmittags fuhren wir mit Uschi herum und sie zeigte uns die Umgebung (z.B. Victor Harbour) oder wir haben Kekse gebacken (aus ihrem 500 Keks-Rezepte-Buch!!), die nach kurzer Zeit natuerlich verschwanden, fuhren mit ihr einmal zum Tanzen oder in die Bibliothek. Es war echt total nett von ihr, wie sie uns immer herumkutschiert hat, damit wir z.B. ins Internet koennen, um unsere Reisen zu planen oder auch viele Kleinigkeiten, wie das Herumtelefonieren wegen unsere Touren oder wie ich das Telefon am Sonntag fuer 2h blockiert habe .. also danke, ich hoffe ihr gefaellt unser kleines Geschenk.
Unsere Sachen sind gepackt und Uschi faehrt uns gleich nach Adelaide. Dort werden wir eine Nacht verbringen, bevor es ueber Coober Pedy nach Alice Springs geht, wo wir voraussichtlich am Donnerstagabend ankommen werden, um unsere schon bezahlte 9-taegige Outbackreise Richtung Darwin zu starten und dann werden wir sehen wo unsere Wege hingehen und wann Anksch und ich uns trennen werden.

Freitag, 18. April 2008

Wicked-Camper: Melbourne
Wicked-Camper: Sydney nach Melbourne

Mit unserem kleinem Wicked-Mobil durch Australien :)



Unsere Reise fing ja schon bunt an. Ich hatte den abend davor in unserem geliebten Wake-Up zu viel getrunken gehabt, sodass Anksch fahren musste. Der Weg zum Ort der Uebergabe kam mir auch schon viel zu weit entfernt vor. Mir ging es dementsprechend mies und als ich noch las, dass wir unser Auto erst um 12 Uhr bekommen und nicht wie wir dachten um 10, ging meine Laune mal schlagartig wieder in den Keller. Anksch war aufgeregt wie ein Kind, welcher Wagen nun unserer ist und wir wetteten schon welches Motiv wir bekommen koennten. Ich war der Meinung, dass es irgendwas mit Tieren oder Pflanzen zu tun hat und es war ein...tatatataaa..ZEBRA! Anksch war nicht so begeistert wie ich, also bei mir hielt sich die Begeisterung eh ziemlich zurueck durch meinen kleinen Kater oder meine kleine Muedigkeit. Den Tag verbrachten wir im Einkaufszentrum in Marrickville um bei Aldi einzukaufen und dann nochmal in Newtown vorbeizuschauen um unsere restlichen Sachen abzuholen. Es waren leider 8 Tonnen, die ich von unserer alten Wohnung in den Camper schleppen wollte. Dort trafen wir noch die gute alte Tess und auch noch Tash, die sich oben in unserem alten Zimmer breit gemacht hatte :(, aber zum Glueck war Lindsay nicht da. Unsere Lieblingsfreundin Lindsay, eigentlich die Freundin des Hauses...die Tash mal einfach anschreit oder so. Anderes Thema :) ab in den Camper und runter nach Cronulla. Dank meiner guten Strand-Haefte aus dem Sunday Harold (ich glaube es war aus der Zeitung..) hatte ich einen super Ueberblick ueber die Straende, die ich sehen wollte. Cronulla gehoert noch zu Sydney, aber am suedlichen Rande. Die Nacht war kurz, aber doch echt angenehm mal wieder ungeschminkt rumzulaufen. Beim Aufwachen wusste man zwar nicht, ob man in einem Camper schlaeft oder in Rost. :) Wir haben uns ja schliesslich fuer das billigste Model entschieden! Die Bremse ist auch nicht die beste, also mit schnell bremsen ist da nichts.. da muss schon gut vorausgedacht sein! Aber was soll.. ist schon nen suesses Ding unser Camper! Ab ging es dann an den tausend anderen Straenden vorbei, die alle traumhaft waren, genau nach meinem Geschmack. Anksch war schon ziemlich genervt durch meine Gerede von "Nun muessen wir noch zu diesem und dann zu dem und dann dort zu dem Strand..usw.". Aber das war es mir wert. Unsere 2. Nacht verbrachten wir in Huskisson, aber bin mir gerade nicht sicher, wann wir in Wollongong waren. Dort war Anksch der Meinung einen Pinguin gesehen zu haben, ich dann nach einiger Zeit auch :D...ploetzlich schwamm dann noch ein riiiiessssen Rochen an der Mauer des Hafens entlang. Ich habe noch nie so einen grossen Rochen gesehen!! Ueberall auch noch Pelikane..:).. mal wieder ein Tierreich. Eine Frage kam mir bei dem Anblick des Fisches noch auf: "Wieso heissen diese Fische heissen nicht Tellerfische?". Scherzhaft fuegte ich noch Pizzafische hinzu und Anksch Kommentar war nur: "Wieso heisst du nicht Pizzafisch?". Nach dieser kleinen Anekdote ging es mit wenig Plan durch Wollongong City, aber wir kamen wieder gut auf den Princess Highway ueber tausend Straende nach Durras. Auf dem Weg dorthin sahen wir noch tausende von Kaengerus, eines sprang mir auch vor das Auto auf einer mal wieder leeren Strasse irgendwo auf dem Weg nach Sueden. Es kam mir riessig vor..aber zum Glueck hatte ich noch Zeit zu bremsen, obwohl nach unserem Sticker in unserem Auto, sollten wir die "fucker" umfahren. Unfallfrei ging es dann unserer Nacht in Durras naeher. Zuvor machten wir noch einen Stop in Pebbly Beach. Der Weg vom Highway war fast unueberwindbar mit unserem Auto.. ueber Schotter, Stein und kilometertiefe Loecher ging es dann zum Strand und wir wurden mit Kaengerus am Strand belohnt. :) Dann im Halbdunkeln in Durras das erste Mal an unserem Tisch in dem Auto gegessen und ein bisschen TEKAKAGE gehoert :). Wir alten Kinder wieder! hehe Naechsten Tag sind wir nach Melimbula zu unserem letzten Strand auf der Reise nach Melbourne. Dort gab es einen der schoensten Sonnenuntergaenge, die ich in Australien gesehen hatte :). Am naechsten Tag ging es mit einer unendlich langen Fahrt nach Melbourne, weil wir leider gemerkt hatten, dass wir beide pleite sind. :D Und nun sind wir hier in einer der schoensten Staedte Australiens mit kleinen suessen Strassen mit Cafes und Restaurants und dem Federation Square, der so aussieht wie das juedische Museum in Berlin. Wir leben auch auf dem einzigsten Campingplatz in Melbourne, aber mit 5 Sternen! Das ist echt der sauberste Platz, den ich hier auch mal wieder gesehen habe :D...aber ich war ziemlich beeindruckt als ich das Bad gesehen hatte. Ich musste ja auch schliesslich gleich ein Foto schiessen. Den 1. Tag in Melbourne ging es fuer mich alleine in die Stadt. Leider hatte ich nur 6,25 mit und keine 6,50, wie die Tageskarte fuer den Bus eigentlich kostete. Ich dachte, dass mein Charme beim Busfahrer ziehen wuerde, aber als ich ihn schon gesehen hatte, dachte ich mir gleich, dass ich das vergessen kann und ich konnte es auch :D aber ich bin zum Glueck nach meiner kleinen Stadtbesichtigung nach Hause gekommen, aber mit einem "Concession-Ticket" :), aber besser als mit keinem! Kurz noch bei Aldi bei uns eingekauft und dann was gekocht aufm Campingplatz. Am naechsten Tag kam Anksch mit ins Staedt'chen und wir gingen ins EmiratesBuero um unsere Flugdaten fuer den Rueckflug zu sichern, aber dabei kam nicht viel raus. Wir sollten nur bis Juni/Juli warten um dann zu erfahren, ob Fluggaeste abgesprungen sind. :( Na ja.. warten. Dann mit zwei Sushi-Rollen zum Federation Square und in der Sonne entspannt, bevor es in die National Gallery of Victoria ging. Der Kunst-Lk ist mal wieder allzeit bei einem. :) Dort befand sich auch "St Jerome in his study" von Albrecht Duerer. Bin mir auch mal wieder nicht sicher, ob es der richtige Name war, aber jedenfalls hatten wir es im Unterricht durchgenommen. An einem Stuhl aus dem Mies Van der Rohe-Haus in Barcelona kamen wir auch vorbei. Mal wieder eine schoene Museumstour, die bei den Aegyptern endete und uns dann in Richtung Liqour Shop brachte und nun ins Internet. Und dann feiern wir in meinen kleinen Geburtstag rein und ich werde 20, aber was solls :).. mein Leben ist zwar fast zu Ende, aber ich komme damit klar. Also bis denne.. und hoffentlich schaffen wir es gut ueber die Great Ocean Road nach Adelaide zu Uschi, denn uns wurde berichtet, dass es eine seeehr gefaehrliche Strecke ist!

Dienstag, 8. April 2008

Lake Taupo - Tongariro Crossing

Nebel im Red Crater Tangariro Crossing

NEW ZEALAND - Tangariro Crossing

Unser Bus kam ziemlich puenktlich und fuellte sich auch ziemlich schnell, bevor wir eine Stunde spaeter am Carpark ankamen. Alles erinnerte an Herr der Ringe :) (Mt Doom oder Schicksalsberg). Es gab fuer die Dummen auch alles zum Leihen, d.h. es gab Handschuhe, Fleece-Jacken, Muetzen, Hiking-Schuhe usw., weil einfach ein paar Maedels, aber auch Typen dachten, das dort oben der Sommer ausgebrochen ist. Wir waren jedenfalls super ausgestattet, aber haben uns trotzdem noch Handschuhe und ein kleines Muetzchen gekauft. Ohne Handschuhe waere ich sicherlich umgekommen. Anfaenglich war es eher ein einfacher Wanderweg, der sich aber zu den Devil Staircase entwickelte, der uns leider den letzten Atem raubte, bevor wir oben angekommen auch sofort in der Wolkendecke fuer den Rest des Tages verschwanden. Den restlichen Tag verbrachten wir einfach damit durch den Nebel oder auch die Wolken zu stapfen, die uns durch mehrere Krater brachte. Zwischendurch kamen mal wieder meine kleinen Panikattacken durch, weil die Wege unbefestigt waren und teilweise ziemlich matschig und nahe am Abgrund. Vor der einen Stelle hatte der Fahrer auch gewarnt, dass man dort austicken koennte. Wenn man mit der Gefahr nicht umgehen koenne, dann sollte man lieber umdrehen, aber tapfer ging es weiter. Auf dem Zettel, den wir am Anfang der Fahrt bekamen gab es immer eine Info-Spalte und in der Spalte zu den Abschnitt stand "Wenn man in den Krater reinfallen wuerde, wuerde man nicht mehr herauskommen!". Na danke.. :) und sofort keine Panik mehr! Dann gab es noch so Geroellabschnitte, die ziemlich duenn waren und rechts und links nur Nebel und natuerlich der Abgrund, den man aber nur erahnen konnte, weil man sich schon ca. 2000m hoch in den Bergen befand. Ich tastete mich langsam mit meinem Panik-Blick vor. Meine Beine fingen echt mal wieder an zu zittern, denn den Tag wollte ich noch nicht sterben! :) Irgendwann kam der Abstieg und die Wolken verschwanden langsam und ein kleiner suesser Fluss ganz weit unten kam zum Vorschein und in der Ferne konnte man den Lake Taupo erkennen, bevor es dann zur kleinen Huette ging, wo wir mal wieder eine kleine Pause einlegten. Dann ging es weiter an den Abstieg und an mehreren Schwefelquellen vorbei. Wir dachten auch ein kleines Hobbit-Haus entdeckt zu haben, aber als ich durch das Gelaende stapfte war es nur ein kleiner Tuempel (was fuer eine Augentaeuschung!). Irgendwann gab es nur noch ein kleines Waeldchen, dessen Wege auch nicht mehr enden wollten, bevor wir die letzten waren, die in den Bus einstiegen und zum Hostel duesten.
Wai-O-Tapu (geothermal park)

NEW ZEALAND - Rotorua nach Lake Taupo

Das war mein aergerlichstes Ereignis mit Magic. Kein Wunder das der Kiwi-Bus bis oben hin voll ist und unser Magic-Bus meistens nur maximal 10 Menschen mit sich rumfaehrt, aber wielange haelt so eine Gesellschaft so wenig Leute (wenig Geld) aus, bevor sie pleite macht?! Zurueck zum Thema :). Die Fahrt wuerde normalerweisse nur 1h dauern, aber leider waren es geschlagene 6hrs, weil wir einfach ueberall angehalten hatten und mal wieder an Orten, wo es viele Aktivitaeten gab, die viel kosten. Unsere ersten zwei Stops waren umsonst. Erst fuhren wir kurz durch Rotorua durch bevor es zu den "mud-pools" ging. Ich habe bis heute nicht verstanden wieso der Busfahrer meinte, dass wir umbedingt einen Tag hier haben muessten, wenn wir es am naechsten Tag eh mit dem Bus sehen wuerden. Der Lehm oder eher Modder (?!) hatte aber keine heilenden Aspekte, wie man sich das denkt. Es war glaube ich sogar leicht aetzend. Er erzaehlte naemlich von einem Maedchen, welches sich das Zeug ins Gesicht geschmiert hatte (nichts passiert - Glueck gehabt!). Es stank nach faulen Eiern, aber das ist man ja auch schon von Rotorua gewohnt und brodelte vor sich hin. Eigentlich ganz schoen anzusehen, bevor es zu meinem ersten Geysir ging, der um 9:15am ausbrechen sollte. Uns wurde vorher noch etwas von einer Art Ranger ueber den Geysier erzaehlt, bevor er ein paar Stueckchen Seife reinplumpsen liess und er anfing auszubrechen. Bis dahin war noch alles okay, ausser das hinter uns zwei reiche Tusen aus den USA sassen, die alle mit "honey oder babe" ansprach oder auch die Stufe mit "motherfucker" beschimpften, weil sie drueber stolperten. Anksch erinnerten beide eher an Paris Hilton und Nicole Ritchie, aber was solls. Dann ging es zum geothermalen Park, den Wai-O-Tapu. Der Busfahrer priess mal wieder den Rabatt durch Magic an, der am Ende nur 3 Dollar fuer jeden Betrag. Ich dachte echt das der Eintrittspreis sich bei maximal 10 Dollars befand, aber es waren mal wieder 25 fuer jeden. Mal wieder hatten wir keine Lust zu warten und die Postkartenfotos machten mich auch neugierig und weil wir bis jetzt immer sparsam waren, konnten wir uns diesen Luxus einmal leisten. Es war ziemlich spannend geothermischen Aktivitaeten zu sehen und auch die grosse Farbenvielfalt, wie von einer Malerpalette. Wir rasten so durch, dass wir auch alle 3 Teile des Parks sehen konnten und dann gings wieder in den Bus und diesmal zum Klettern und Bungee-Jumping fuer die Maedels. Das Bungee war in Taupo, aber zuvor schauten wir den Maedels beim Klettern zu, die mal wieder (oder eher eine) ein Drama draus machte, weil es ja soo hoch war! Danach haben wir mal wieder bei den Huka-Falls angehalten, die wir aber auch schon auf der Hinfahrt gesehen hatten (Wieso macht Magic teilweise immer alles doppelt oder auch dreifach?!). Und nun wie gesagt zum Springen fuer die Maedels. Ich habe echt nicht verstanden wieso uns der Fahrer nicht zu unserem Hostel gefahren hat und uns dort eine Stunde lang warten lassen hat, um den Maedels da zuzusehen und zum Schluss entschieden sich auch noch andere zu springen und der eine Typ wollte sogar ein zweites Mal springen. Wieviel Geld haben die eigentlich alle, 100 Dollar ein Sprung??? Unsere Wartezeit verlaengerte sich immer mehr und unsere Laune war ziemlich im Keller und wir haben echt geguckt, als wenn irgendetwas schlimmes passiert waere. Ausserdem wollten wir auch noch im I-Site unsere Crossing-Tour buchen, bzw. den Bus von unserem Hostel zum Carpark und von der anderen Seite der Berge wieder zurueck ins Hostel. Meine Angst war mal wieder ziemlich gross das wir es nicht mehr schaffen koennten, weil die in NZ ja immer ihre eigenen Oeffnungszeiten haben. Dann ging es aber endlich zu unserem Hostel und wir konnten uns auf dem Weg ins I-Site machen und unsere Fahrt buchen. :) Das Wetter sollte sogar auch gut sein, sodass ich beruhigt ins Hostel zurueckehren konnte, wo uns auch ein Maedel erzaehlte, dass es dort oben richtig kalt sein wird (2000m hoch). Wir sollten lieber den Zwiebellook tragen, damit wir gut eingepackt sind und so ging es dann schon um 7 Uhr abends ins Bett, weil unser Bus um 6:20 vor der Tuer stehen wuerde.
Bustour mit Magic Auckland - Rotorua - Taupo

Montag, 7. April 2008

NEW ZEALAND - Auckland nach Rotorua

Morgens haben wir uns mal wieder in den "guten" alten Magic-Bus (im Moment hat er viel an Wert verfloren, Erklaerung kommt spaeter!) reingequaelt. Wir dachten ans Schlafen, aber das konnten wir uns eigentlich abschminken. Es ging zuerst zum Hokianga Harbour, der auch eigentlich echt putzig war und dort gab es auch fuer mich eine Art Schokoladenbuttertoffee :), bevor es zum Glueck nach kurzer Zeit weiterging. Unser naechster Stop war das Informationscenter, wo es um einen Delphin ging, der irgendwann in den 50gern in den Hafen kam (nicht Hokianga..ein paar Kilometer weiter) und sehr zutraulich war, wie wir es auch im Film sehen konnten. Anschliessend war Waitomo an der Reihe. Dieser Ort lag aber im Westen der Nordinsel und wir mussten ja schliesslich in den Sued-Osten. "Okay!", dachten wir uns. Dort gibt es die Waitomo Caves. Die Waitomo Cave ist berühmt für ihre sog. glowworms (Arachnocampa luminosa, nicht zu verwechseln mit den deutschen Glühwürmchen) - Auszug Wikipedia. :) Es gab eine Art Rafting im Aktivitaetenangebot fuer geschlagene 90 Dollar. Fuer uns war das mal wieder viel zu viel, aber der Busfahrer legte uns fast die Waffe an die Brust, weil wir schliesslich dort auf die die das Rafting machen 4 Stunden warten muessten. Nun gut, dann hatten wir uns fuer die 45minuetige Wanderung durch die Caves entschlossen um Gluehwuermchen usw. zu sehen, aber wir durften keine Fotos machen. Schade und auf dem Abschlussfoto mit der Gruppe bin ich noch nicht mal drauf :(, weil wir beide einfach hinten im Boot sassen und ich ganz rechts. Na ja, was solls.. war eh zu teuer das Foto! Die Caves waren eigentlich ganz schoen, aber die Zeit ging ziemlich schnell um und unsere Fuehrerin fand ich nach kurzer Zeit auch nervig, weil sie uns einfach immer mit "folks" angesprochen hat (fast in jedem Satz) und das kann einen echt aggressiv machen nach einiger Zeit! Erst waren die Caves zu Fuss dran, aber dann ging es ins Boot. Die Gluehwuermchen-Hoehle war theoretisch in 3 min passierbar, aber wir haben solange auf das andere Boot gewartet, sodass es doch 10 min waren. Na super, also fuer mich haben sich die 30 Dollar Eintritt nicht umbedingt gelohnt. Wir wurden ja foermlich gezwungen was zu machen, bevor wir da noch ne Stunde laenger rumgammeln und der Wanderweg war den Tag auch geschlossen, weil er erneuert wurde. Was fuer ein Glueckstag. Die restlichen Stunden verbrachten wir 20 min im Netz fuer 2 Dollar (unmoeglich!) und den Rest in irgendeiner Kneipe mit einem 5jaehringen Maedchen was immer rumgelaufen ist und nach einer Frage von mir nur mit dem Satz "Ich arbeite nicht hier!" konterte. Was fuer ein super Tag! Nach den tausend Stunden ging es endlich in den Bus und nach Rotorua, wo uns der Busfahrer fragte ob wir nicht laenger als eine Nacht bleiben wollen, weil es ja sooo viel dort zu sehen gibt und dass das Wetter fuer das Tangariro Crossing auch viel zu schlecht sein wird, sodass wir doch noch so viel Zeit nach seiner Meinung hatten. Wir entschlossen uns aber am Ende dagegen, die ich nicht bereute. Alle mud-pools usw. hatten in Rotorua um 5pm schon geschlossen und wir kamen auch erst um 6 Uhr an (dank den Schnoeseln, die so viel Geld haben und dank Magic). Im ersten Moment war ich traurig die Sachen nicht zu sehen, aber wir bekamen alles noch naechsten Tag zu sehen, aber dazu im naechsten Blog mehr. Die Nacht landeten wir im Hot Rock (Base) mit heissem Pool, der aber leider zu heiss war, sodass wir das Schwimmen vergessen konnten, also mal wieder ein super Tag :)..

Freitag, 4. April 2008

Kayak in Paihia + Rueckfahrt ueber Hokianga Harbour
Tagesausflug Cape Reinga
Paihia

Cape Reinga - Leuchtturm

Paihia 1. Tag

Fahrradtour Coromandel-town

NEW ZEALAND - Pahia + Cape Reinga

Und ab gings von Auckland hoch nach Paihia in unsere als 5-Sterne gepreiste Backpacker-Unterkunft. Dieses Mal ging es recht zuegig voran und um Mittag rum, sah ich schon unsere Lodge von weitem :). Wir freuten uns, bis wir das Schild am "Bay Adventurer" (Anderes Hostel) ein Zeichen fuer freie Kayak's gab und schon war unsere Stimmung wieder etwas weiter unten, weil wir uns mal wieder aergerten das falsche Hostel ausgesucht zu haben. In unserem Hostel gab es aber auch freie Fahrraeder, wie auch im B.A.! Na wenigstens etwas! Die Rezeption war geschlossen. Dort befand sich ein Schild mit der Aufschrift, dass sie von 10 Uhr bis um 12:30 Uhr gereinigt wird und es war schon fast 13 Uhr, aber wie gesagt..hier ist man im Egal-Land :). Da kommt man auch oefters spaeter und hat auch seine eigenen Oeffnungszeiten. Ein flotter Spruch befand sich noch unter geschlossen: "Oder findet uns irgendwo im Hostel, wenn es dringend ist". Dazu waren wir aber zu faul, bis mich aber irgendwann doch etwas eine kleine Aggressionswelle ueberkam und ich mich erfolglos auf den Weg machte. Kurze Zeit spaeter aber tauchter einer von der Rezeption auf. Uns wurde ein Zimmer zugeteilt u ab ging es mit unseren Backpack's in die 1. Etage. Das letzte Zimmer, welches auch unsere war, wurde noch als einzigstes gereinigt. Wir warteten noch ein paar Minuetchen und Anksch beschwerte sich bei mir fuer den fehlenden Strand-Ausblick, den es nur von den Seiten gab. Darauf kam einer der Putzkraefte names Matthias aus unserem Zimmer mit ein paar mahnenden Worten. :) Unser neuer Freund wohnte auch noch bei uns im Zimmer. Das wird ein Spass, dachten wir uns. Und dann gings ins neue edle Heim mit nur 6 Betten und einem eigenen Badezimmer, welches auch jeden Tag sauber gemacht wird, genauso wie das restliche Zimmer. Das Wetter war an diesem Tag noch recht schoen, sodass wir uns entschieden die Fahrraeder zu nutzen. Die Fahrraeder waren die coolsten, die ich je in meinem Leben gesehen hatte. Auf so einem wollte ich schon immer mal sitzen und sie waren auch um ein vieles bequemer als die in Coromandel Town. An der Rezeption eine 20 Dollar Kaution geblecht und ab ging es zum Wooli, um fuer unsere 3 Naechte in Paihia etwas Essen zu kaufen. Zum Fruehstueck gibts jetzt oefters Milchreis mit Vanillegeschmack, aber wir beide ernaehren uns trotzdem ziemlich gesund, mal Fisch, mal Salat, mal Koernerbrot...:), also nicht so wie Babs u Kurt. hehe Unsere Tueten auf dem Flitzer untergebracht und zurueck ging es zum Hostel, wo wir auch gleich unser Abendbrot brutzelten. Bei mir gab es Pellkartoffeln mit Quark, von denen ich noch die restlichen Tage essen konnte, weil ich mir einfach 5 Kartoffel gekauft hatte :). Passiert! Anschliessend war ich soo muede, dass ich nur noch ins Bett'chen gefallen bin, weil wir naechsten Morgen wieder frueh rausmussten, denn unser Cape Reinga Tagesausflug war angesetzt!
Um 5 Uhr morgens gings hoch und puenktlich um 7 Uhr gings mit der Kings-Gesellschaft Richtung Norden. Der Bus war extra fuer solche Reisen ausgestattet, d.h. er war ca. ein 4WD-Bus, der immer wie ein Gummiball auf der Strasse hin und her geschubst wurde. Nach kurzer Zeit war dieses ziemlich nervig, obwohl es schon cool war mal mit so einem "besonderem" Bus zu fahren, der auch ueber den Strand und durchs Wasser duessen kann. Unser 1. Halt war an dem Kauri-Wald mit den riessigen Baeumen. Es war ziemlich beeindruckend, aber Anksch brauch um diese zu verarbeiten immer etwas laenger, sodass sie meinte ich waere ein Banause. Darauf gab ich nur "Spinner!" zurueck. Ich brauch halt nicht so lange :) angucken, Foto, angucken und weitergehen! hehe Das reicht doch vollkommen. Unser 2. Stop war an einer Raststaette mit einem Souveniershop mit Kaurimoebeln, die teilweise bis zu 22,000 Dollar kosteten, aber die total weich waren. Ein Schokocookie war fuer mich noch drin und nun gings weiter zum Cape Reinga. Wir hatten geschlagene 45min, die aber leider wegflogen wie 2min. Direkt bis zum Leuchtturm kamen wir nicht, denn kurz vorher mussten wir umdrehen, weil die Zeit fast um war! Uns wurde aber auch noch erzaehlt, dass Cape Reinga genau auf der Hoehe oder dem Breitengrad von Sydney liegt. :) "Hallo Sydney..ich vermisse dich!", dachte ich mir. Und ab ging es in den Bus an einen kleinen Strand fuer unsere Mittags-Pause, aber die war wieder kurz besteuckt war. Anschliessend ging es zum Sand-boarden. Zuerst spekulierten wir, ob man nicht dafuer bezahlen muesste, aber es war fuer alle umsonst. Zuvor gab es noch ein paar Sicherheitsanweisungen, die mir echt zu schaffen machten, weil er hinzufuegte, dass wir dort mit 100km/h den Berg herunterduest und wenn man die Arme/Beine irgendwie falsch platziert, sie erstmal fuer eininge Zeit einbandagieren muss. Mit ewas Panik fuer mich ging es den Berg mit dem Board hoch. Alle Maedels hatten etwas Panik, aber ich war wie immer die 1. von uns beiden. Unser Busfahrer zeigte uns noch einmal wie man sich richtig hinlegen muss. Meine Angst war immer groesser, weil sich auf dem Weg nach unten ein paar Leute schon ueberschlugen hatten und ich dies nicht umbedingt auch erleben wollte. Ich konnte noch nicht mal den Weg nach Unten sehen, als ich oben stand. :( Der doofe Busfahrer tat aber auch noch einiges zu meiner Angst dazu, denn er meinte, dass er mir das schnellste Board gegeben hatten und ergaenzte noch, dass er mir ein neues unten geben wuerde (den letzten Teil hatte ich eh nicht mehr in meiner Panik mitbekommen und war auch ein Scherz von ihm). Nun gab es kein zurueck mehr und schnell wie eine Maus ging es den Hang herunter. Etwas Sand ueberall, aber heil kam ich unten an und ein 2. Mal musste es noch sein. Anksch sagte noch zu mir, dass man mich die ganze Zeit nur schreien hoeren hat. Na ja, was solls.. :) ich hatte ja auch Angst! Beim 2. Mal raste ich eine kleine Duene rein und erntete maechtig viel Sand, der in meinem Mund landete :(. Oma und Opa aus dem Bus gaben mir ein Taschentuch und trugen sogar mein Board zurueck in den Bus, weil sie Mitleid mit mir hatten. Dann gings weiter durchs Wasser und an den 90 Mile Beach. Den fuhren wir bis ganz in den Sueden ab. Kurz noch einen Stop am Wasser. Manche von uns sammelten Muscheln, die sie abends kochen wollten. Anksch und ich sind da nicht so der Fan von, sodass wir uns mit fotografieren beschaeftigten. Anksch wollte mal wieder irgendwelche Sprungfotos am Strand von sich haben. :) Ab in den Bus und kurze Zeit spaeter ging es auch wieder vom Strand herunter und auf die Strasse. Noch einen kurzen Stop an der Raststaette vom ersten Mal und ab zurueck nach Paihia. Auf dem Weg dorthin verloren wir weiterhin Passagiere, sodass wir die letzten waren, die an der Saltwater Lodge abgesetzt wurden. Muede wie immer huschten wir gleich unter unsere Deck'chen.
Unser 3. und letzter Tag brach erst um 9 Uhr an. Fuer uns hiess das AUSSCHLAFEN ;).. yuhuuu! Heute stand Kayak-Fahren dran. Das Wetter war eher schlecht, denn die Sonne liess sich eher selten hinter den vielen Wolken blicken. Aber nichts destotrotz ging es mit kurzer Hose und Top zum Kayak-Stand. Der Mann hielt uns wie immer fuer Schwedinnen und hielt uns aber sicherlich nach kurzer Diskussion fuer dumm, weil wir keine Handtuecher oder auch dickere Kleidung mit hatten, weil wie er meinte auf den Inseln es etwas kaelter werden wuerde und das Wetter schliesslich auch nicht nach 30Grad in der Sonne aussah. Ab ging es zurueck ins Hostel und unsere Sachen geholt, bevor es nun endlich fuer 5 Stunden in einem 2er-Kayak aufs offene Meer ging. Nach kurzer Zeit liess meine Kondition schon zu Wuenschen uebrig. Anksch ermahnte mich des oefteren etwas besser zu paddeln, weil ich mein Paddel immer nur leicht ins Wasser tauchte (natuerlich um Energie zu sparen! :)..). Kurz ueber mehrere Inseln, bevor ich ziemlich ausrastete, weil ich einfach kein Bock mehr hatte. Das Wetter war doof, ich konnte nicht mehr und die Wellen waren so stark, sodass wir ziemlich kaempfen mussten. Anksch lachte sich nur weg, sodass ich noch saurer wurde :).. aber ich schaffte es noch, genauso wie das Wetter. Die Sonne schien und wir paddelten an unseren Lieblingsstrand auf der einen suessen Insel zurueck und legten uns neben die tausend Sandfloehe um etwas die Sonne zu geniessen. Anksch erntete wieder einen schoennen Sonnenbrand, ich diesmal aber auch :). Um 3 Uhr nachmittags gings zurueck zum Kayak-Verleih und auch wieder ins Hostel, wo wir uns gleich ueber unser Essen stuerzten. Der restliche Tag verlief etwas ruhiger. Anksch war mal wieder am Marathonlesen und ich hoerte gemuetliche Anksch "Musik".
Am naechsten Tag mussten wir mal wieder frueh aus den Federn. Puenktlich standen wir vor unserer Lodge. Die ganze Zeit stand ein paar hundert Meter weiter ein anderer Bus von Pacific, bis um Punkt 8 der Busfahrer von Weitem schrie "Magic Bus" und wir in Panik hinrannten. Er hielt uns warscheinlich fuer die letzten Deppen, aber na ja. Zum Glueck haben wir unseren Bus nicht verpasst und sind heil in Auckland angekommen, von wo es morgen auch weiter nach Rotorua geht. :)