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| Von Melbourne nach Adelaide (Great Ocean Road...) |
Mittwoch, 23. April 2008
Freitag, 18. April 2008
Mit unserem kleinem Wicked-Mobil durch Australien :)
Unsere Reise fing ja schon bunt an. Ich hatte den abend davor in unserem geliebten Wake-Up zu viel getrunken gehabt, sodass Anksch fahren musste. Der Weg zum Ort der Uebergabe kam mir auch schon viel zu weit entfernt vor. Mir ging es dementsprechend mies und als ich noch las, dass wir unser Auto erst um 12 Uhr bekommen und nicht wie wir dachten um 10, ging meine Laune mal schlagartig wieder in den Keller. Anksch war aufgeregt wie ein Kind, welcher Wagen nun unserer ist und wir wetteten schon welches Motiv wir bekommen koennten. Ich war der Meinung, dass es irgendwas mit Tieren oder Pflanzen zu tun hat und es war ein...tatatataaa..ZEBRA! Anksch war nicht so begeistert wie ich, also bei mir hielt sich die Begeisterung eh ziemlich zurueck durch meinen kleinen Kater oder meine kleine Muedigkeit. Den Tag verbrachten wir im Einkaufszentrum in Marrickville um bei Aldi einzukaufen und dann nochmal in Newtown vorbeizuschauen um unsere restlichen Sachen abzuholen. Es waren leider 8 Tonnen, die ich von unserer alten Wohnung in den Camper schleppen wollte. Dort trafen wir noch die gute alte Tess und auch noch Tash, die sich oben in unserem alten Zimmer breit gemacht hatte :(, aber zum Glueck war Lindsay nicht da. Unsere Lieblingsfreundin Lindsay, eigentlich die Freundin des Hauses...die Tash mal einfach anschreit oder so. Anderes Thema :) ab in den Camper und runter nach Cronulla. Dank meiner guten Strand-Haefte aus dem Sunday Harold (ich glaube es war aus der Zeitung..) hatte ich einen super Ueberblick ueber die Straende, die ich sehen wollte. Cronulla gehoert noch zu Sydney, aber am suedlichen Rande. Die Nacht war kurz, aber doch echt angenehm mal wieder ungeschminkt rumzulaufen. Beim Aufwachen wusste man zwar nicht, ob man in einem Camper schlaeft oder in Rost. :) Wir haben uns ja schliesslich fuer das billigste Model entschieden! Die Bremse ist auch nicht die beste, also mit schnell bremsen ist da nichts.. da muss schon gut vorausgedacht sein! Aber was soll.. ist schon nen suesses Ding unser Camper! Ab ging es dann an den tausend anderen Straenden vorbei, die alle traumhaft waren, genau nach meinem Geschmack.
Donnerstag, 10. April 2008
Dienstag, 8. April 2008
NEW ZEALAND - Tangariro Crossing
Unser Bus kam ziemlich puenktlich und fuellte sich auch ziemlich schnell, bevor wir eine Stunde spaeter am Carpark ankamen. Alles erinnerte an Herr der Ringe :) (Mt Doom oder Schicksalsberg).
Es gab fuer die Dummen auch alles zum Leihen, d.h. es gab Handschuhe, Fleece-Jacken, Muetzen, Hiking-Schuhe usw., weil einfach ein paar Maedels, aber auch Typen dachten, das dort oben der Sommer ausgebrochen ist. Wir waren jedenfalls super ausgestattet, aber haben uns trotzdem noch Handschuhe und ein kleines Muetzchen gekauft. Ohne Handschuhe waere ich sicherlich umgekommen. Anfaenglich war es eher ein einfacher Wanderweg, der sich aber zu den Devil Staircase entwickelte, der uns leider den letzten Atem raubte, bevor wir oben angekommen auch sofort in der Wolkendecke fuer den Rest des Tages verschwanden.
Den restlichen Tag verbrachten wir einfach damit durch den Nebel oder auch die Wolken zu stapfen, die uns durch mehrere Krater brachte. Zwischendurch kamen mal wieder meine kleinen Panikattacken durch, weil die Wege unbefestigt waren und teilweise ziemlich matschig und nahe am Abgrund. Vor der einen Stelle hatte der Fahrer auch gewarnt, dass man dort austicken koennte. Wenn man mit der Gefahr nicht umgehen koenne, dann sollte man lieber umdrehen, aber tapfer ging es weiter. Auf dem Zettel, den wir am Anfang der Fahrt bekamen gab es immer eine Info-Spalte und in der Spalte zu den Abschnitt stand "Wenn man in den Krater reinfallen wuerde, wuerde man nicht mehr herauskommen!". Na danke.. :) und sofort keine Panik mehr! Dann gab es noch so Geroellabschnitte, die ziemlich duenn waren und rechts und links nur Nebel und natuerlich der Abgrund, den man aber nur erahnen konnte, weil man sich schon ca. 2000m hoch in den Bergen befand. Ich tastete mich langsam mit meinem Panik-Blick vor. Meine Beine fingen echt mal wieder an zu zittern, denn den Tag wollte ich noch nicht sterben! :)
Irgendwann kam der Abstieg und die Wolken verschwanden langsam und ein kleiner suesser Fluss ganz weit unten kam zum Vorschein und in der Ferne konnte man den Lake Taupo erkennen, bevor es dann zur kleinen Huette ging, wo wir mal wieder eine kleine Pause einlegten. Dann ging es weiter an den Abstieg und an mehreren Schwefelquellen vorbei. Wir dachten auch ein kleines Hobbit-Haus entdeckt zu haben, aber als ich durch das Gelaende stapfte war es nur ein kleiner Tuempel (was fuer eine Augentaeuschung!).
Irgendwann gab es nur noch ein kleines Waeldchen, dessen Wege auch nicht mehr enden wollten, bevor wir die letzten waren, die in den Bus einstiegen und zum Hostel duesten.
NEW ZEALAND - Rotorua nach Lake Taupo
Das war mein aergerlichstes Ereignis mit Magic. Kein Wunder das der Kiwi-Bus bis oben hin voll ist und unser Magic-Bus meistens nur maximal 10 Menschen mit sich rumfaehrt, aber wielange haelt so eine Gesellschaft so wenig Leute (wenig Geld) aus, bevor sie pleite macht?! Zurueck zum Thema :). Die Fahrt wuerde normalerweisse nur 1h dauern, aber leider waren es geschlagene 6hrs, weil wir einfach ueberall angehalten hatten und mal wieder an Orten, wo es viele Aktivitaeten gab, die viel kosten. Unsere ersten zwei Stops waren umsonst. Erst fuhren wir kurz durch Rotorua durch bevor es zu den "mud-pools" ging. Ich habe bis heute nicht verstanden wieso der Busfahrer meinte, dass wir umbedingt einen Tag hier haben muessten, wenn wir es am naechsten Tag eh mit dem Bus sehen wuerden. Der Lehm oder eher Modder (?!) hatte aber keine heilenden Aspekte, wie man sich das denkt. Es war glaube ich sogar leicht aetzend. Er erzaehlte naemlich von einem Maedchen, welches sich das Zeug ins Gesicht geschmiert hatte (nichts passiert - Glueck gehabt!). Es stank nach faulen Eiern, aber das ist man ja auch schon von Rotorua gewohnt und brodelte vor sich hin. Eigentlich ganz schoen anzusehen, bevor es zu meinem ersten Geysir ging, der um 9:15am ausbrechen sollte. Uns wurde vorher noch etwas von einer Art Ranger ueber den Geysier erzaehlt, bevor er ein paar Stueckchen Seife reinplumpsen liess und er anfing auszubrechen. Bis dahin war noch alles okay, ausser das hinter uns zwei reiche Tusen aus den USA sassen, die alle mit "honey oder babe" ansprach oder auch die Stufe mit "motherfucker" beschimpften, weil sie drueber stolperten. Anksch erinnerten beide eher an Paris Hilton und Nicole Ritchie, aber was solls. Dann ging es zum geothermalen Park, den Wai-O-Tapu. Der Busfahrer priess mal wieder den Rabatt durch Magic an, der am Ende nur 3 Dollar fuer jeden Betrag. Ich dachte echt das der Eintrittspreis sich bei maximal 10 Dollars befand, aber es waren mal wieder 25 fuer jeden. Mal wieder hatten wir keine Lust zu warten und die Postkartenfotos machten mich auch neugierig und weil wir bis jetzt immer sparsam waren, konnten wir uns diesen Luxus einmal leisten. Es war ziemlich spannend geothermischen Aktivitaeten zu sehen und auch die grosse Farbenvielfalt, wie von einer Malerpalette. Wir rasten so durch, dass wir auch alle 3 Teile des Parks sehen konnten und dann gings wieder in den Bus und diesmal zum Klettern und Bungee-Jumping fuer die Maedels. Das Bungee war in Taupo, aber zuvor schauten wir den Maedels beim Klettern zu, die mal wieder (oder eher eine) ein Drama draus machte, weil es ja soo hoch war! Danach haben wir mal wieder bei den Huka-Falls angehalten, die wir aber auch schon auf der Hinfahrt gesehen hatten (Wieso macht Magic teilweise immer alles doppelt oder auch dreifach?!). Und nun wie gesagt zum Springen fuer die Maedels. Ich habe echt nicht verstanden wieso uns der Fahrer nicht zu unserem Hostel gefahren hat und uns dort eine Stunde lang warten lassen hat, um den Maedels da zuzusehen und zum Schluss entschieden sich auch noch andere zu springen und der eine Typ wollte sogar ein zweites Mal springen. Wieviel Geld haben die eigentlich alle, 100 Dollar ein Sprung??? Unsere Wartezeit verlaengerte sich immer mehr und unsere Laune war ziemlich im Keller und wir haben echt geguckt, als wenn irgendetwas schlimmes passiert waere. Ausserdem wollten wir auch noch im I-Site unsere Crossing-Tour buchen, bzw. den Bus von unserem Hostel zum Carpark und von der anderen Seite der Berge wieder zurueck ins Hostel. Meine Angst war mal wieder ziemlich gross das wir es nicht mehr schaffen koennten, weil die in NZ ja immer ihre eigenen Oeffnungszeiten haben. Dann ging es aber endlich zu unserem Hostel und wir konnten uns auf dem Weg ins I-Site machen und unsere Fahrt buchen. :) Das Wetter sollte sogar auch gut sein, sodass ich beruhigt ins Hostel zurueckehren konnte, wo uns auch ein Maedel erzaehlte, dass es dort oben richtig kalt sein wird (2000m hoch). Wir sollten lieber den Zwiebellook tragen, damit wir gut eingepackt sind und so ging es dann schon um 7 Uhr abends ins Bett, weil unser Bus um 6:20 vor der Tuer stehen wuerde.
Montag, 7. April 2008
NEW ZEALAND - Auckland nach Rotorua
Morgens haben wir uns mal wieder in den "guten" alten Magic-Bus (im Moment hat er viel an Wert verfloren, Erklaerung kommt spaeter!) reingequaelt. Wir dachten ans Schlafen, aber das konnten wir uns eigentlich abschminken. Es ging zuerst zum Hokianga Harbour, der auch eigentlich echt putzig war und dort gab es auch fuer mich eine Art Schokoladenbuttertoffee :), bevor es zum Glueck nach kurzer Zeit weiterging. Unser naechster Stop war das Informationscenter, wo es um einen Delphin ging, der irgendwann in den 50gern in den Hafen kam (nicht Hokianga..ein paar Kilometer weiter) und sehr zutraulich war, wie wir es auch im Film sehen konnten. Anschliessend war Waitomo an der Reihe. Dieser Ort lag aber im Westen der Nordinsel und wir mussten ja schliesslich in den Sued-Osten. "Okay!", dachten wir uns. Dort gibt es die Waitomo Caves. Die Waitomo Cave ist berühmt für ihre sog. glowworms (Arachnocampa luminosa, nicht zu verwechseln mit den deutschen Glühwürmchen) - Auszug Wikipedia.
:) Es gab eine Art Rafting im Aktivitaetenangebot fuer geschlagene 90 Dollar. Fuer uns war das mal wieder viel zu viel, aber der Busfahrer legte uns fast die Waffe an die Brust, weil wir schliesslich dort auf die die das Rafting machen 4 Stunden warten muessten. Nun gut, dann hatten wir uns fuer die 45minuetige Wanderung durch die Caves entschlossen um Gluehwuermchen usw. zu sehen, aber wir durften keine Fotos machen. Schade und auf dem Abschlussfoto mit der Gruppe bin ich noch nicht mal drauf :(, weil wir beide einfach hinten im Boot sassen und ich ganz rechts. Na ja, was solls.. war eh zu teuer das Foto! Die Caves waren eigentlich ganz schoen, aber die Zeit ging ziemlich schnell um und unsere Fuehrerin fand ich nach kurzer Zeit auch nervig, weil sie uns einfach immer mit "folks" angesprochen hat (fast in jedem Satz) und das kann einen echt aggressiv machen nach einiger Zeit! Erst waren die Caves zu Fuss dran, aber dann ging es ins Boot. Die Gluehwuermchen-Hoehle war theoretisch in 3 min passierbar, aber wir haben solange auf das andere Boot gewartet, sodass es doch 10 min waren.
Na super, also fuer mich haben sich die 30 Dollar Eintritt nicht umbedingt gelohnt. Wir wurden ja foermlich gezwungen was zu machen, bevor wir da noch ne Stunde laenger rumgammeln und der Wanderweg war den Tag auch geschlossen, weil er erneuert wurde. Was fuer ein Glueckstag. Die restlichen Stunden verbrachten wir 20 min im Netz fuer 2 Dollar (unmoeglich!) und den Rest in irgendeiner Kneipe mit einem 5jaehringen Maedchen was immer rumgelaufen ist und nach einer Frage von mir nur mit dem Satz "Ich arbeite nicht hier!" konterte. Was fuer ein super Tag! Nach den tausend Stunden ging es endlich in den Bus und nach Rotorua, wo uns der Busfahrer fragte ob wir nicht laenger als eine Nacht bleiben wollen, weil es ja sooo viel dort zu sehen gibt und dass das Wetter fuer das Tangariro Crossing auch viel zu schlecht sein wird, sodass wir doch noch so viel Zeit nach seiner Meinung hatten. Wir entschlossen uns aber am Ende dagegen, die ich nicht bereute. Alle mud-pools usw. hatten in Rotorua um 5pm schon geschlossen und wir kamen auch erst um 6 Uhr an (dank den Schnoeseln, die so viel Geld haben und dank Magic). Im ersten Moment war ich traurig die Sachen nicht zu sehen, aber wir bekamen alles noch naechsten Tag zu sehen, aber dazu im naechsten Blog mehr. Die Nacht landeten wir im Hot Rock (Base) mit heissem Pool, der aber leider zu heiss war, sodass wir das Schwimmen vergessen konnten, also mal wieder ein super Tag :)..
:) Es gab eine Art Rafting im Aktivitaetenangebot fuer geschlagene 90 Dollar. Fuer uns war das mal wieder viel zu viel, aber der Busfahrer legte uns fast die Waffe an die Brust, weil wir schliesslich dort auf die die das Rafting machen 4 Stunden warten muessten. Nun gut, dann hatten wir uns fuer die 45minuetige Wanderung durch die Caves entschlossen um Gluehwuermchen usw. zu sehen, aber wir durften keine Fotos machen. Schade und auf dem Abschlussfoto mit der Gruppe bin ich noch nicht mal drauf :(, weil wir beide einfach hinten im Boot sassen und ich ganz rechts. Na ja, was solls.. war eh zu teuer das Foto! Die Caves waren eigentlich ganz schoen, aber die Zeit ging ziemlich schnell um und unsere Fuehrerin fand ich nach kurzer Zeit auch nervig, weil sie uns einfach immer mit "folks" angesprochen hat (fast in jedem Satz) und das kann einen echt aggressiv machen nach einiger Zeit! Erst waren die Caves zu Fuss dran, aber dann ging es ins Boot. Die Gluehwuermchen-Hoehle war theoretisch in 3 min passierbar, aber wir haben solange auf das andere Boot gewartet, sodass es doch 10 min waren.
Na super, also fuer mich haben sich die 30 Dollar Eintritt nicht umbedingt gelohnt. Wir wurden ja foermlich gezwungen was zu machen, bevor wir da noch ne Stunde laenger rumgammeln und der Wanderweg war den Tag auch geschlossen, weil er erneuert wurde. Was fuer ein Glueckstag. Die restlichen Stunden verbrachten wir 20 min im Netz fuer 2 Dollar (unmoeglich!) und den Rest in irgendeiner Kneipe mit einem 5jaehringen Maedchen was immer rumgelaufen ist und nach einer Frage von mir nur mit dem Satz "Ich arbeite nicht hier!" konterte. Was fuer ein super Tag! Nach den tausend Stunden ging es endlich in den Bus und nach Rotorua, wo uns der Busfahrer fragte ob wir nicht laenger als eine Nacht bleiben wollen, weil es ja sooo viel dort zu sehen gibt und dass das Wetter fuer das Tangariro Crossing auch viel zu schlecht sein wird, sodass wir doch noch so viel Zeit nach seiner Meinung hatten. Wir entschlossen uns aber am Ende dagegen, die ich nicht bereute. Alle mud-pools usw. hatten in Rotorua um 5pm schon geschlossen und wir kamen auch erst um 6 Uhr an (dank den Schnoeseln, die so viel Geld haben und dank Magic). Im ersten Moment war ich traurig die Sachen nicht zu sehen, aber wir bekamen alles noch naechsten Tag zu sehen, aber dazu im naechsten Blog mehr. Die Nacht landeten wir im Hot Rock (Base) mit heissem Pool, der aber leider zu heiss war, sodass wir das Schwimmen vergessen konnten, also mal wieder ein super Tag :)..
Samstag, 5. April 2008
Freitag, 4. April 2008
NEW ZEALAND - Pahia + Cape Reinga
Und ab gings von Auckland hoch nach Paihia in unsere als 5-Sterne gepreiste Backpacker-Unterkunft. Dieses Mal ging es recht zuegig voran und um Mittag rum, sah ich schon unsere Lodge von weitem :). Wir freuten uns, bis wir das Schild am "Bay Adventurer" (Anderes Hostel) ein Zeichen fuer freie Kayak's gab und schon war unsere Stimmung wieder etwas weiter unten, weil wir uns mal wieder aergerten das falsche Hostel ausgesucht zu haben. In unserem Hostel gab es aber auch freie Fahrraeder, wie auch im B.A.! Na wenigstens etwas! Die Rezeption war geschlossen. Dort befand sich ein Schild mit der Aufschrift, dass sie von 10 Uhr bis um 12:30 Uhr gereinigt wird und es war schon fast 13 Uhr, aber wie gesagt..hier ist man im Egal-Land :). Da kommt man auch oefters spaeter und hat auch seine eigenen Oeffnungszeiten. Ein flotter Spruch befand sich noch unter geschlossen: "Oder findet uns irgendwo im Hostel, wenn es dringend ist". Dazu waren wir aber zu faul, bis mich aber irgendwann doch etwas eine kleine Aggressionswelle ueberkam und ich mich erfolglos auf den Weg machte. Kurze Zeit spaeter aber tauchter einer von der Rezeption auf. Uns wurde ein Zimmer zugeteilt u ab ging es mit unseren Backpack's in die 1. Etage. Das letzte Zimmer, welches auch unsere war, wurde noch als einzigstes gereinigt. Wir warteten noch ein paar Minuetchen und Anksch beschwerte sich bei mir fuer den fehlenden Strand-Ausblick, den es nur von den Seiten gab. Darauf kam einer der Putzkraefte names Matthias aus unserem Zimmer mit ein paar mahnenden Worten. :) Unser neuer Freund wohnte auch noch bei uns im Zimmer. Das wird ein Spass, dachten wir uns. Und dann gings ins neue edle Heim mit nur 6 Betten und einem eigenen Badezimmer, welches auch jeden Tag sauber gemacht wird, genauso wie das restliche Zimmer. Das Wetter war an diesem Tag noch recht schoen, sodass wir uns entschieden die Fahrraeder zu nutzen. Die Fahrraeder waren die coolsten, die ich je in meinem Leben gesehen hatte. Auf so einem wollte ich schon immer mal sitzen und sie waren auch um ein vieles bequemer als die in Coromandel Town. An der Rezeption eine 20 Dollar Kaution geblecht und ab ging es zum Wooli, um fuer unsere 3 Naechte in Paihia etwas Essen zu kaufen. Zum Fruehstueck gibts jetzt oefters Milchreis mit Vanillegeschmack, aber wir beide ernaehren uns trotzdem ziemlich gesund, mal Fisch, mal Salat, mal Koernerbrot...:), also nicht so wie Babs u Kurt. hehe Unsere Tueten auf dem Flitzer untergebracht und zurueck ging es zum Hostel, wo wir auch gleich unser Abendbrot brutzelten. Bei mir gab es Pellkartoffeln mit Quark, von denen ich noch die restlichen Tage essen konnte, weil ich mir einfach 5 Kartoffel gekauft hatte :). Passiert! Anschliessend war ich soo muede, dass ich nur noch ins Bett'chen gefallen bin, weil wir naechsten Morgen wieder frueh rausmussten, denn unser Cape Reinga Tagesausflug war angesetzt!
Um 5 Uhr morgens gings hoch und puenktlich um 7 Uhr gings mit der Kings-Gesellschaft Richtung Norden. Der Bus war extra fuer solche Reisen ausgestattet, d.h. er war ca. ein 4WD-Bus, der immer wie ein Gummiball auf der Strasse hin und her geschubst wurde. Nach kurzer Zeit war dieses ziemlich nervig, obwohl es schon cool war mal mit so einem "besonderem" Bus zu fahren, der auch ueber den Strand und durchs Wasser duessen kann. Unser 1. Halt war an dem Kauri-Wald mit den riessigen Baeumen. Es war ziemlich beeindruckend, aber Anksch brauch um diese zu verarbeiten immer etwas laenger, sodass sie meinte ich waere ein Banause. Darauf gab ich nur "Spinner!" zurueck. Ich brauch halt nicht so lange :) angucken, Foto, angucken und weitergehen! hehe Das reicht doch vollkommen. Unser 2. Stop war an einer Raststaette mit einem Souveniershop mit Kaurimoebeln, die teilweise bis zu 22,000 Dollar kosteten, aber die total weich waren. Ein Schokocookie war fuer mich noch drin und nun gings weiter zum Cape Reinga. Wir hatten geschlagene 45min, die aber leider wegflogen wie 2min. Direkt bis zum Leuchtturm kamen wir nicht, denn kurz vorher mussten wir umdrehen, weil die Zeit fast um war! Uns wurde aber auch noch erzaehlt, dass Cape Reinga genau auf der Hoehe oder dem Breitengrad von Sydney liegt. :) "Hallo Sydney..ich vermisse dich!", dachte ich mir. Und ab ging es in den Bus an einen kleinen Strand fuer unsere Mittags-Pause, aber die war wieder kurz besteuckt war. Anschliessend ging es zum Sand-boarden. Zuerst spekulierten wir, ob man nicht dafuer bezahlen muesste, aber es war fuer alle umsonst. Zuvor gab es noch ein paar Sicherheitsanweisungen, die mir echt zu schaffen machten, weil er hinzufuegte, dass wir dort mit 100km/h den Berg herunterduest und wenn man die Arme/Beine irgendwie falsch platziert, sie erstmal fuer eininge Zeit einbandagieren muss. Mit ewas Panik fuer mich ging es den Berg mit dem Board hoch. Alle Maedels hatten etwas Panik, aber ich war wie immer die 1. von uns beiden. Unser Busfahrer zeigte uns noch einmal wie man sich richtig hinlegen muss. Meine Angst war immer groesser, weil sich auf dem Weg nach unten ein paar Leute schon ueberschlugen hatten und ich dies nicht umbedingt auch erleben wollte. Ich konnte noch nicht mal den Weg nach Unten sehen, als ich oben stand. :( Der doofe Busfahrer tat aber auch noch einiges zu meiner Angst dazu, denn er meinte, dass er mir das schnellste Board gegeben hatten und ergaenzte noch, dass er mir ein neues unten geben wuerde (den letzten Teil hatte ich eh nicht mehr in meiner Panik mitbekommen und war auch ein Scherz von ihm). Nun gab es kein zurueck mehr und schnell wie eine Maus ging es den Hang herunter. Etwas Sand ueberall, aber heil kam ich unten an und ein 2. Mal musste es noch sein. Anksch sagte noch zu mir, dass man mich die ganze Zeit nur schreien hoeren hat. Na ja, was solls.. :) ich hatte ja auch Angst! Beim 2. Mal raste ich eine kleine Duene rein und erntete maechtig viel Sand, der in meinem Mund landete :(. Oma und Opa aus dem Bus gaben mir ein Taschentuch und trugen sogar mein Board zurueck in den Bus, weil sie Mitleid mit mir hatten. Dann gings weiter durchs Wasser und an den 90 Mile Beach. Den fuhren wir bis ganz in den Sueden ab. Kurz noch einen Stop am Wasser. Manche von uns sammelten Muscheln, die sie abends kochen wollten. Anksch und ich sind da nicht so der Fan von, sodass wir uns mit fotografieren beschaeftigten. Anksch wollte mal wieder irgendwelche Sprungfotos am Strand von sich haben. :) Ab in den Bus und kurze Zeit spaeter ging es auch wieder vom Strand herunter und auf die Strasse. Noch einen kurzen Stop an der Raststaette vom ersten Mal und ab zurueck nach Paihia. Auf dem Weg dorthin verloren wir weiterhin Passagiere, sodass wir die letzten waren, die an der Saltwater Lodge abgesetzt wurden. Muede wie immer huschten wir gleich unter unsere Deck'chen.
Unser 3. und letzter Tag brach erst um 9 Uhr an. Fuer uns hiess das AUSSCHLAFEN ;).. yuhuuu! Heute stand Kayak-Fahren dran. Das Wetter war eher schlecht, denn die Sonne liess sich eher selten hinter den vielen Wolken blicken. Aber nichts destotrotz ging es mit kurzer Hose und Top zum Kayak-Stand. Der Mann hielt uns wie immer fuer Schwedinnen und hielt uns aber sicherlich nach kurzer Diskussion fuer dumm, weil wir keine Handtuecher oder auch dickere Kleidung mit hatten, weil wie er meinte auf den Inseln es etwas kaelter werden wuerde und das Wetter schliesslich auch nicht nach 30Grad in der Sonne aussah. Ab ging es zurueck ins Hostel und unsere Sachen geholt, bevor es nun endlich fuer 5 Stunden in einem 2er-Kayak aufs offene Meer ging. Nach kurzer Zeit liess meine Kondition schon zu Wuenschen uebrig. Anksch ermahnte mich des oefteren etwas besser zu paddeln, weil ich mein Paddel immer nur leicht ins Wasser tauchte (natuerlich um Energie zu sparen! :)..). Kurz ueber mehrere Inseln, bevor ich ziemlich ausrastete, weil ich einfach kein Bock mehr hatte. Das Wetter war doof, ich konnte nicht mehr und die Wellen waren so stark, sodass wir ziemlich kaempfen mussten. Anksch lachte sich nur weg, sodass ich noch saurer wurde :).. aber ich schaffte es noch, genauso wie das Wetter. Die Sonne schien und wir paddelten an unseren Lieblingsstrand auf der einen suessen Insel zurueck und legten uns neben die tausend Sandfloehe um etwas die Sonne zu geniessen. Anksch erntete wieder einen schoennen Sonnenbrand, ich diesmal aber auch :). Um 3 Uhr nachmittags gings zurueck zum Kayak-Verleih und auch wieder ins Hostel, wo wir uns gleich ueber unser Essen stuerzten. Der restliche Tag verlief etwas ruhiger. Anksch war mal wieder am Marathonlesen und ich hoerte gemuetliche Anksch "Musik".
Am naechsten Tag mussten wir mal wieder frueh aus den Federn. Puenktlich standen wir vor unserer Lodge. Die ganze Zeit stand ein paar hundert Meter weiter ein anderer Bus von Pacific, bis um Punkt 8 der Busfahrer von Weitem schrie "Magic Bus" und wir in Panik hinrannten. Er hielt uns warscheinlich fuer die letzten Deppen, aber na ja. Zum Glueck haben wir unseren Bus nicht verpasst und sind heil in Auckland angekommen, von wo es morgen auch weiter nach Rotorua geht. :)
Um 5 Uhr morgens gings hoch und puenktlich um 7 Uhr gings mit der Kings-Gesellschaft Richtung Norden. Der Bus war extra fuer solche Reisen ausgestattet, d.h. er war ca. ein 4WD-Bus, der immer wie ein Gummiball auf der Strasse hin und her geschubst wurde. Nach kurzer Zeit war dieses ziemlich nervig, obwohl es schon cool war mal mit so einem "besonderem" Bus zu fahren, der auch ueber den Strand und durchs Wasser duessen kann. Unser 1. Halt war an dem Kauri-Wald mit den riessigen Baeumen. Es war ziemlich beeindruckend, aber Anksch brauch um diese zu verarbeiten immer etwas laenger, sodass sie meinte ich waere ein Banause. Darauf gab ich nur "Spinner!" zurueck. Ich brauch halt nicht so lange :) angucken, Foto, angucken und weitergehen! hehe Das reicht doch vollkommen. Unser 2. Stop war an einer Raststaette mit einem Souveniershop mit Kaurimoebeln, die teilweise bis zu 22,000 Dollar kosteten, aber die total weich waren. Ein Schokocookie war fuer mich noch drin und nun gings weiter zum Cape Reinga. Wir hatten geschlagene 45min, die aber leider wegflogen wie 2min. Direkt bis zum Leuchtturm kamen wir nicht, denn kurz vorher mussten wir umdrehen, weil die Zeit fast um war! Uns wurde aber auch noch erzaehlt, dass Cape Reinga genau auf der Hoehe oder dem Breitengrad von Sydney liegt. :) "Hallo Sydney..ich vermisse dich!", dachte ich mir. Und ab ging es in den Bus an einen kleinen Strand fuer unsere Mittags-Pause, aber die war wieder kurz besteuckt war. Anschliessend ging es zum Sand-boarden. Zuerst spekulierten wir, ob man nicht dafuer bezahlen muesste, aber es war fuer alle umsonst. Zuvor gab es noch ein paar Sicherheitsanweisungen, die mir echt zu schaffen machten, weil er hinzufuegte, dass wir dort mit 100km/h den Berg herunterduest und wenn man die Arme/Beine irgendwie falsch platziert, sie erstmal fuer eininge Zeit einbandagieren muss. Mit ewas Panik fuer mich ging es den Berg mit dem Board hoch. Alle Maedels hatten etwas Panik, aber ich war wie immer die 1. von uns beiden. Unser Busfahrer zeigte uns noch einmal wie man sich richtig hinlegen muss. Meine Angst war immer groesser, weil sich auf dem Weg nach unten ein paar Leute schon ueberschlugen hatten und ich dies nicht umbedingt auch erleben wollte. Ich konnte noch nicht mal den Weg nach Unten sehen, als ich oben stand. :( Der doofe Busfahrer tat aber auch noch einiges zu meiner Angst dazu, denn er meinte, dass er mir das schnellste Board gegeben hatten und ergaenzte noch, dass er mir ein neues unten geben wuerde (den letzten Teil hatte ich eh nicht mehr in meiner Panik mitbekommen und war auch ein Scherz von ihm). Nun gab es kein zurueck mehr und schnell wie eine Maus ging es den Hang herunter. Etwas Sand ueberall, aber heil kam ich unten an und ein 2. Mal musste es noch sein. Anksch sagte noch zu mir, dass man mich die ganze Zeit nur schreien hoeren hat. Na ja, was solls.. :) ich hatte ja auch Angst! Beim 2. Mal raste ich eine kleine Duene rein und erntete maechtig viel Sand, der in meinem Mund landete :(. Oma und Opa aus dem Bus gaben mir ein Taschentuch und trugen sogar mein Board zurueck in den Bus, weil sie Mitleid mit mir hatten. Dann gings weiter durchs Wasser und an den 90 Mile Beach. Den fuhren wir bis ganz in den Sueden ab. Kurz noch einen Stop am Wasser. Manche von uns sammelten Muscheln, die sie abends kochen wollten. Anksch und ich sind da nicht so der Fan von, sodass wir uns mit fotografieren beschaeftigten. Anksch wollte mal wieder irgendwelche Sprungfotos am Strand von sich haben. :) Ab in den Bus und kurze Zeit spaeter ging es auch wieder vom Strand herunter und auf die Strasse. Noch einen kurzen Stop an der Raststaette vom ersten Mal und ab zurueck nach Paihia. Auf dem Weg dorthin verloren wir weiterhin Passagiere, sodass wir die letzten waren, die an der Saltwater Lodge abgesetzt wurden. Muede wie immer huschten wir gleich unter unsere Deck'chen.
Unser 3. und letzter Tag brach erst um 9 Uhr an. Fuer uns hiess das AUSSCHLAFEN ;).. yuhuuu! Heute stand Kayak-Fahren dran. Das Wetter war eher schlecht, denn die Sonne liess sich eher selten hinter den vielen Wolken blicken. Aber nichts destotrotz ging es mit kurzer Hose und Top zum Kayak-Stand. Der Mann hielt uns wie immer fuer Schwedinnen und hielt uns aber sicherlich nach kurzer Diskussion fuer dumm, weil wir keine Handtuecher oder auch dickere Kleidung mit hatten, weil wie er meinte auf den Inseln es etwas kaelter werden wuerde und das Wetter schliesslich auch nicht nach 30Grad in der Sonne aussah. Ab ging es zurueck ins Hostel und unsere Sachen geholt, bevor es nun endlich fuer 5 Stunden in einem 2er-Kayak aufs offene Meer ging. Nach kurzer Zeit liess meine Kondition schon zu Wuenschen uebrig. Anksch ermahnte mich des oefteren etwas besser zu paddeln, weil ich mein Paddel immer nur leicht ins Wasser tauchte (natuerlich um Energie zu sparen! :)..). Kurz ueber mehrere Inseln, bevor ich ziemlich ausrastete, weil ich einfach kein Bock mehr hatte. Das Wetter war doof, ich konnte nicht mehr und die Wellen waren so stark, sodass wir ziemlich kaempfen mussten. Anksch lachte sich nur weg, sodass ich noch saurer wurde :).. aber ich schaffte es noch, genauso wie das Wetter. Die Sonne schien und wir paddelten an unseren Lieblingsstrand auf der einen suessen Insel zurueck und legten uns neben die tausend Sandfloehe um etwas die Sonne zu geniessen. Anksch erntete wieder einen schoennen Sonnenbrand, ich diesmal aber auch :). Um 3 Uhr nachmittags gings zurueck zum Kayak-Verleih und auch wieder ins Hostel, wo wir uns gleich ueber unser Essen stuerzten. Der restliche Tag verlief etwas ruhiger. Anksch war mal wieder am Marathonlesen und ich hoerte gemuetliche Anksch "Musik".
Am naechsten Tag mussten wir mal wieder frueh aus den Federn. Puenktlich standen wir vor unserer Lodge. Die ganze Zeit stand ein paar hundert Meter weiter ein anderer Bus von Pacific, bis um Punkt 8 der Busfahrer von Weitem schrie "Magic Bus" und wir in Panik hinrannten. Er hielt uns warscheinlich fuer die letzten Deppen, aber na ja. Zum Glueck haben wir unseren Bus nicht verpasst und sind heil in Auckland angekommen, von wo es morgen auch weiter nach Rotorua geht. :)
Dienstag, 1. April 2008
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